Test
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29.08.2012

FAZIT
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Abgesehen von kleineren Problemen ist die Sache klar: Der Vt 747 SP bietet viele Funktionen, die sinnvoll und homogen aufeinander abgestimmt sind und bei aller Flexibilität eine deutliche, smooth-geschmeidige Grundrichtung vorgeben. Insbesondere die „Twin Signal Path“-Architektur muss noch einmal positiv herausgestellt werden: Das ist eine echte Bereicherung, die zwei deutlich unterscheidbare Klangcharaktere zu Verfügung stellt. Mit Blick auf all diese Qualitäten und Funktionen, die ja auch nur mit einigem Hardware-Aufwand zu realisieren sind, geht der Kaufpreis schon in Ordnung. Immerhin handelt es sich hier um zwei insgesamt durchaus üppig ausgestattet Prozessoren in einem, Kompressor und EQ. Nichtsdestotrotz sollte man dem Gerät genau auf die Finger schauen, denn unser Testgerät hat sich mit den beschrieben Unstimmigkeiten leider unter Wert verkauft. Aber noch einmal: Jenseits davon handelt es sich beim Avalon Vt 747 SP um ein Sweetening-Tool hoher Güte.

  • Pro
  • umfangreiche Ausstattung
  • „Twin Signal Path“-Architektur mit Röhren- und Transistorstufen
  • flexibles Sidechain-Filter
  • Gainstaging-Optionen
  • Klangeigenschaften
  • Contra
  • kein globaler Bypass
  • Endkontrolle ließ bei unserem Testgerät zu wünschen übrig
  • Technische Spezifikationen
  • Optokompressor mit zwei Sidechain-Filterbändern
  • passiver, grafischer EQ mit 6 Bändern
  • wahlweise Röhren- oder Transistorstufen aktiv
  • umfangreiches Metering
  • Reihenfolge von EQ und Kompressor im Signalweg kann getauscht werden
  • Class-A-Transistorstufen
  • Preis: € 2.570,- (UVP)
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