Bass Hersteller_Ampeg
Test
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29.04.2011

Ampeg PF-350 Test

Micro-Head

Micro-Head mit Macro-Sound?

Fällt der Name Ampeg, denken die meisten Bassisten reflexartig an Röhrenamps mit großem Sound und Boxen im Format einer Gefrier-Kühlkombination. Dabei war das erste Erfolgsmodell der amerikanischen Firma in den 60er Jahren ein relativ kompakter Verstärker namens B-15 – und Urvater der bis heute sehr erfolgreichen „Portaflex Serie“ mit dem Fliptop-Design.

Und der Name ist Programm, denn die Top-Teile der Serie können fest mit dem abnehmbaren Deckel der verwendeten Portaflex-Box verschraubt werden. Nach dem Lösen von vier seitlich angebrachten Klammern lässt sich das Ganze umdrehen und der Amp geht im Boxengehäuse in Deckung. Seinen Platz auf der Oberseite nimmt in der Zwischenzeit ein vorher im Boxeninnere verborgenen Tragegriff ein, mit dessen Hilfe sich das „getarnte Stack“ problemlos und sicher zum nächsten Job tragen lässt. Echt praktisch.

Die aktuelle Inkarnation der Portaflex-Serie wird von Ampeg im Baukastenprinzip angeboten. So lassen sich den individuellen Bedürfnissen des Bassisten entsprechend, zwei Boxenmodelle mit 2x10 oder 1x15 Zoll Bestückung und zwei verschiedene Verstärkermodelle (PF-350 und PF-500) mit 350 bzw. 500 Watt Leistung und digitalen Endstufen miteinander kombinieren.

Für meinen Test steht mir das kleinere der beiden Topteile, PF-350 mit Solid-State-Preamp und einer 350 Watt Class-D Endstufe zur Verfügung. Da Ampeg die Komponenten auch getrennt anbietet, haben wir uns dazu entschlossen, das Topteil im Team mit anderen Boxen zu testen,um so zu sehen, wie es sich in einem bereits bestehenden „Speaker-Umfeld“ bewährt.

Ich bin gespannt, ob der „Kleine mit dem großen Namen“ auf dem bonedo-Testparcour eine gute Figur macht.

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