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Test
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06.07.2015

AKAI Pro MIDImix Test

USB DAW MIDI-Controller

Das Mischpult für den Rucksack-Touristen

Speziell für Ableton Live gibt es eine Menge dedizierter Controller. Angefangen bei der APC (mk1) und APC mk2, über die APC Mini, bis hin zu dem Ableton Push Controller und dem Livid Instruments CNTRL:R. Die genannte Hardware ist grundsätzlich auch mit anderen DAWs zu nutzten, aber mit Live machen sie halt am meisten Spass – und Sinn, da sie ohne aufwendige Konfigurationen auskommen.

Der AKAI Pro midimix konzentriert sich vor allem auf die Steuerung eines Mixers und stellt damit eine äußerst kostengünstige Variante zu den oben genannten Spezialisten dar. Wie gut er funktioniert er, für welche Zielgruppe eignet er sich?

Details

Ableton Live 9 Lite-Version inklusive

Der AKAI midimix ist ein USB-MIDI-Controller im Mixer-Layout zu Steuerung einer DAW. Sehr gut passt er zu den Bedürfnissen von Anwendern des Audio-Programms Ableton Live – und so verwundert es auch nicht, dass zu dem 239 x 201 x 30 mm großen und 0,7 kg schweren Controller eine „Ableton Live Lite“-Lizenz mitgeliefert wird. 

Die zur Nutzung notwendigen Ableton Remote Scripts finden sich ab Ableton Live Version 9.2 automatisch, der aktuell erschienen, neusten Version der Berliner DAW. Ableton Live zeichnet sich vor allem durch seine non-lineare und musikalische Bedienweise aus, welche dafür sorgt, dass die Musik fast immer am Laufen bleiben kann und man somit „on-the-fly“ ohne Stop produzieren kann. Gerade im Bereich elektronischer Tanzmusik ist diese DAW deshalb sehr weit verbreitet. Aber auch auf der Bühne findet man die Software auf Grund ihrer grundsätzlich sehr einfachen Bedienweise und der sogenannten „Clip-Matrix“ sehr häufig vor. 

30mm-Fader

Doch zurück zu unserem Controller. Dieser erinnert mit seinem Layout an ein klassisches Mischpult mit acht 30mm-Fadern sowie einem 30mm-Master-Fader. Die Fader sind ferner horizontal organisiert und bieten in jedem vertikalen „Kanal“ außerdem jeweils drei kurze, breite Drehregler (270° Potis) sowie zwei beleuchtete Gummi-Taster (Mute und Rec-Arm). 

Über dem Master-Fader finden sich hingegen vier Gummi-Taster mit anderen Funktionen, die da lauten: Send All, Bank Left, Bank Right und Solo.

Rückseitig bietet das kleine Tabletop-Gerät einen USB2.0-Anschluss Typ B, sowie ein kleines Loch für ein Kensington-Schloss zur Sicherung des Gerätes gegen Langfinger. Eine Treiber-Installation ist übrigens nicht nötig, da das Gerät Class-Compliant arbeitet. Anstecken und loslegen sozusagen!

Der Controller ist aus Kunststoff gefertigt und wie alle AKAI Geräte der letzten Zeit oben schwarz und unten rot eingefärbt. Er fasst sich einwandfrei an und vermittelt trotz seiner kompakten Maße und vielen Bedienelemente einen sehr soliden und durchaus hochwertigen Eindruck.  

Mitgelieferte Software

Neben der funktionsmäßig natürlich etwas eingeschränkten Live-Version gehört zu dem midimix auch noch der midimix-Editor, mit dem sich die CC/Channel Standardbelegungen komfortabel ändern lassen.

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