Test
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28.06.2016

8Dio Mark Deutsch’s Bazantar Test

Kontakt-Sample-Library

Was'n das? Ein Bass!

Mit dem Bazantar hat die Sample-Manufaktur 8dio aus San Francisco eine Rarität im Programm. Bei diesem von Mark Deutsch erfundenen Instrument, es gibt nur ein Exemplar weltweit, handelt es sich um einen fünfsaitigen Kontrabass, angereichert mit 29 Resonanzsaiten und vier „Drone-Strings“. Klarer Fall, wir müssen wissen, was diese Konstruktion klanglich zu bieten hat. Also haben wir „Mark Deutsch’s Bazantar“ für euch getestet.

Details

Download und Installation

Die Installation des Bazantar gestaltet sich einfach. Nach dem Kauf bekommt man eine E-Mail mit Download-Link und Aktivierungscode, die Files werden im RAR-Format geliefert. Der Bazantar ist ein Kontakt-Instrument, keine Library. Dementsprechend wird er per  „Open File“ geöffnet. Dafür benötigt unser Testobjekt eine Vollversion von Kontakt ab Version 4.2. Der kostenlose Kontakt Player funktioniert leider nicht.

Patches

Zur Auswahl stehen 25 Patches in zwei Gruppen mit Einzeltönen und Phrasen. Im Idealfall mischt man beides, um möglichst realistische Ergebnisse zu erzielen. Einzeltöne gibt es in verschiedenen Stricharten, außerdem als gezupfte und getapte Töne. Phrasen sind nach Stimmungen sortiert, zum Beispiel Sadness, Mystical Dark, Light. Außerdem verrät der Name, welche Saiten des Instruments zum Tragen kommen bzw. was im Patch passiert (Deep Drones, Light Drones, Harmonic Melodies). 

Main-Ansicht

Angenehm ist das übersichtliche Design. Links oben befinden sich zwei Regler für Speed und Gate, mittels deren sich Arpeggiator-Effekte erstellen lassen. Es folgt ein EQ für hohe, mittlere und tiefe Frequenzen. Zu guter Letzt erlaubt ein Slider den stufenlosen Wechsel zwischen naher und entfernter Mikrofonposition. Rechter Hand geht es mit den Parametern Cutoff und Resonanz los. Darauf folgen die Dynamics zur Justierung der Dynamik des Bogenstrichs sowie Attack und Release. Abschließend der Slider für die „Far“-Position, mit dem sich das Ambient-Signal vollständig ausblenden lässt.

“Effects“-Ansicht

Gleichermaßen übersichtlich ist die „Effects“-Ansicht. Links oben der On/Off-Button, darunter die Parameter und rechts das Menü zur Anwahl der sechs Effekte, die sich einzeln oder kombiniert zuschalten lassen: Lo-Fi, Rotator, Delay, Convolution Reverb, Reverb und Distortion.

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