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NINA CHUBA: Authentischer Durchbruch oder Industrie-Produkt?

Nina Chuba und ihr „Wildberry Lillet“ haben es in so ziemlich jeden deutschen Haushalt geschafft. Ob freiwillig oder unfreiwillig: Die Sängerin hat sich in TV und Radio gekämpft und für massenweise Ohrwürmer gesorgt. Wildberry Lillet gehört plötzlich zu jedem guten Mädelsabend – und selbst die hartgesottenen Rocker erwischen sich beim Mini-Headbangen.

Chris W. Braunschweiger, Attribution, via Wikimedia Commons

Wurde Nina Chuba zur „Industry Plant“?

Sommer 2022. Ganz Deutschland sitzt am Strand, trinkt Wildberry Lillet und hört Nina Chubas Megahit. Zumindest wirkt es so, denn der Song hat mittlerweile über 200 Millionen Streams auf Spotify. Und er bleibt kein One-Hit-Wonder: Es folgen Titel wie „Ich hass dich“, „NINA“ und „Fata Morgana“ – Nina Chuba wird schnell zu einer der aktuell erfolgreichsten Sängerinnen der deutschen Popmusik. Aber wurde das alles vom Business so konstruiert?

In Online-Diskussionen rund um Nina Chuba fällt gelegentlich der Begriff „Industry Plant“ – ein Schlagwort für die Vermutung, ein Act sei besonders strategisch über Label und Marketing aufgebaut. Einzelne Kommentare kritisieren vor allem die starke Vermarktung rund um den Erfolg der viralen Hits und empfinden den Sound im Vergleich zu früher als glatter. Sinngemäß: Früher wirkte das eigenständiger, heute steht der Pop-Mechanismus stärker im Vordergrund. Ob das fair ist oder einfach die übliche Pop-Realität (Teamwork, Kampagnen, Brand-Deals), schauen wir uns genauer an.

Erfolg von 0 auf 100?

Wer sich kurz mit ihrer Geschichte auseinandersetzt, weiß: Von einem Raketenstart kann man kaum sprechen. Nina Chuba ist nicht über Nacht zum Star geworden – und musste ganz bestimmt auch nicht bei Null anfangen. Den Grundstein hat sie schon als Kind gelegt, mit ihrer Rolle als „Marie“ bei den Pfefferkörnern. Gesangsunterricht, erste Releases auf Englisch und jahrelanges Dranbleiben waren weitere Bausteine. Und den Erfolg auf TikTok? Den hat sie sich auch selbst erarbeitet.

Dass Nina Chuba später einen Label-Deal signed und ein größeres Team mit ihr zusammenarbeitet, hat sicher zum Durchbruch beigetragen. Aber die allermeiste Arbeit, den allermeisten Druck – und vermutlich auch die meisten Tränen – hatte sie trotzdem selbst.

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„Dass Frauen immer noch so als Industry Plants dargestellt werden, die gar nicht wissen was sie machen…“ – Nina Chuba im Interview mit Deutschrap ideal.

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