Mit dem Bad Cat Ocelot präsentiert der renommierte Hersteller aus Kalifornien einen neuen Röhrenverstärker im Lunchbox-Format. Er bietet zwei Kanäle und eine 20-Watt-Endstufe, die sich bei Bedarf auf schlafzimmertaugliche 1 Watt reduzieren lässt. Trotz der kompakten Bauform will Bad Cat den charakteristischen Sound und die klangliche Vielseitigkeit seiner großen Modelle liefern. Die integrierte Lautsprechersimulation Two Notes Torpedo sorgt zudem für flexible Einsatzmöglichkeiten zu Hause, im Studio und auf der Bühne.

Wildkatze im Lunchbox-Format
Im Bad Cat Ocelot arbeiten drei 12AX7-Vorstufen- und Treiberröhren sowie zwei EL84 in der Endstufe. Das leichte und robuste Gehäuse besteht aus Aluminium und wird dekorativ von innen beleuchtet. Die beiden Kanäle sind im Pegel regelbar und teilen sich einen dreibandigen Equalizer.
- Kanal 1 ist für cleane Sounds optimiert.
- Kanal 2 deckt mit regelbarem Gain und Hi/Lo-Schalter den Bereich von Crunch bis High-Gain ab.
Ergänzend bietet der Ocelot einen Presence-Regler in der Endstufe sowie einen Effektweg zum Einschleifen externer Geräte.
Boxensimulation von Two Notes inklusive
Neben zwei Lautsprecherausgängen verfügt der nur 7,5 kg leichte Ocelot über eine Lautsprechersimulation auf Basis dynamischer Impulsantworten von Two Notes. Über Kopfhörer- und XLR-Ausgänge kann das Signal für stilles Üben, direkte Aufnahmen oder Live-Beschallung ohne Mikrofonierung genutzt werden.
Frontseitig stehen sechs Boxensimulationen zur Auswahl, die sich via Torpedo Remote-Software über die USB-Schnittstelle beliebig konfigurieren und austauschen lassen. Ein MIDI-Eingang erweitert die Flexibilität, beispielsweise für eine kanalabhängige Boxenauswahl. Ein zweifach Fußschalter gehört zum Lieferumfang.

Maßgeschneiderte Impulsantworten
Für die sechs sogenannten DynIRs haben Bad Cat und Two Notes fünf firmeneigene Boxen mit Celestion-Bestückung abgenommen – von 1×12″ bis 4×12″. So sollen die typischen Klänge der Bad-Cat-Boxen möglichst authentisch reproduziert werden.
Die Besonderheit der DynIR-Technologie: Statt einer einzigen Impulsantwort werden zahlreiche IRs mit verschiedenen Mikrofonen und Abständen kombiniert und in der Software flexibel abrufbar gemacht.
Zusätzlich liegt eine Lizenz der Two Notes Genome Software bei. Sie enthält laut Hersteller 15 weitere DynIRs, 14 Amp-Modelle, 35 Pedal- und 17 Effekt-Simulationen sowie 40 AI-Captures realer Verstärker. Genome läuft unter Windows und macOS, sowohl als Plug-in (alle gängigen Formate) als auch standalone.
Preis und Verfügbarkeit
Der Bad Cat Ocelot ist mit einer Lieferzeit von drei bis vier Wochen im Musikhaus Thomann erhältlich. Der Preis für den kompakten Boutique-Amp liegt bei 1.399 Euro. Günstiger ist der Sound von Bad Cat derzeit nicht zu haben!


Weitere Informationen unter: https://badcatamps.com/pages/ocelot