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Warm Audio WA-2A Test

Fazit

Warm Audio haben mit dem WA-2A ihre Tradition fortgeführt: Sie haben einen absoluten Klassiker in einer preiswerten Variante nachgebaut, ohne dabei auf klangliche Qualität und Originalität zu verzichten. Das ist auch beim Teletronix-Nachbau nicht anders. An Kleinigkeiten könnte man etwas herumkritteln, wenn man wollte, doch insgesamt erhält man für um die 1000 Euro einen LA-2A mit einem fast originalen Design und hochwertigen Bauteilen. Noch dazu kann man mit wesentlichen Elementen etwas variieren, um das persönliche Gusto zu treffen. Das ist genial. Und ich gehöre zu den Personen, die der Meinung sind, dass man in fast keinem Musikstudio auf einen 1176- und einen LA-2A-Kompressor verzichten kann. Aber auch ein Original-LA-2A hat so seine negativen Seiten. Wieso Warm daher nicht nur die Sidechain-Filterung auf die Frontplatte verfrachtet haben, sondern darüber hinaus noch das Meter-Adjustment auf die Rückseite verbannt wurde, erschließt sich mir nicht ganz.
Um meine Eingangsfrage zu beantworten: Ja, der WA-2A ist ein Schnäppchen und durchaus zu empfehlen. Ich bin gespannt: Was folgt als nächster Streich? Der API 2500 oder Neve 2254 für 800 Euro? Ein Fairchild 670 für 1500 Euro? Ich bin gespannt!

Unser Fazit:
4 / 5
Pro
  • Preis
  • Klang und Regelverhalten recht typisch für LA-2A-Design
  • klassische einfache Bedienbarkeit
  • gesockelter Optokoppler und optionaler 6AQ5-Sockel erlauben einfache Veränderungen
Contra
  • minimal zu matter Klang
  • rückseitige Potis
Artikelbild
Warm Audio WA-2A Test
Für 898,00€ bei
WARM_Audio_WA_2A_LA2A_Clone_7

Features und Spezifikationen

  • LA-2A-Clone
  • annähernd originale Schaltung
  • Röhren und Optokoppler-Element (Kenetek) tauschbar
  • Gain Reduction und Make-Up-Gain
  • Attack: 50 msec
  • Release: programmabhängig
  • Emphasis, Meter Adjust und Stereo-Coupling rückseitig
  • CineMag-Transformer
  • Ringkerntrafo
  • XLR- und TRS-Anschlüsse
  • 19″/2 HE

Preis: € 1307,– (UVP)

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