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Test: Rides In The Storm Modularsystem QSQ, SED-CSM und mehr

Die Suche nach dem passenden Soundmodul wie auch dem passenden Sequenzer für das Eurorack-System ist für viele eine Suche nach dem Heiligen Gral. Ob und wie das beim Rides In The Storm QSQ CV-Generator und dem SED-CSM-Voice-Modul zutrifft, klärt dieser Test. Würdige Kandidaten sind sie in jedem Fall.

Rides In The Storm QSQ und SED-CSM Test
Bildquelle: Rides In The Storm
Unser Fazit:
4,5 / 5
Pro
  • Fairer Preis (QSQ)
  • Vintage-Sound mit modernen Features (SED-CSM)
  • Viele Modulationsoptionen (SED-CSM)
  • Flexible Pattern-Strukturen (QSQ)
  • Integration von USB und MIDI (QSQ)
Contra
  • Kleines Display (QSQ)
  • Panel etwas eng (SED-CSM)

Rides In The Storm QSQ – Das Wichtigste in Kürze

  • Was ist der QSQ? Der QSQ ist ein Eurorack-Sequenzer mit acht Kanälen, der CV-Sequenzen, Hüllkurven, LFOs und mehr erzeugen kann – und gleichzeitig als MIDI-zu-CV-Interface dient.
  • Für wen ist der QSQ geeignet? Für Anwender, die ein vielseitiges Steuerzentrum für modulare Setups suchen, sei es für melodische Sequenzen oder als CV-Generator.
  • Wie viele Pattern lassen sich speichern? Es können bis zu 16 Patterns gespeichert werden – inklusive Auto-Save, sodass nichts verloren geht.
  • Kann der QSQ mit MIDI-Geräten arbeiten? Ja. Der QSQ fungiert auch als MIDI-zu-CV-Wandler und lässt sich über USB oder TRS-MIDI mit externen Geräten verbinden.
  • Welche Signale erzeugt der QSQ? Er liefert CV- und Gate-Signale, kann aber ebenso Hüllkurven, LFOs, Random-Spannungen oder komplexe Modulationsquellen erzeugen.

Rides In The Storm SED-CSM – Das Wichtigste in Kürze

  • Was ist das SED-CSM? Das SED-CSM ist eine komplett analoge Synth-Voice im Eurorack-Format mit zwei Oszillatoren, Filter, Hüllkurven und LFOs – quasi ein kompakter analoger Synth-Motor.
  • Welche Klangqualität bietet das Modul? Dank diskret aufgebauter Analogschaltung liefert es einen satten, warmen Sound mit reichlich Obertönen und Charakter.
  • Welche Sound-Elemente sind integriert? Zwei VCOs, Suboszillatoren, Noise, Wavefolder, XOR-Ringmodulator, ein 24-dB-Lowpass-Filter mit Overdrive sowie Mixer-Sektionen und LFOs.
  • Wie flexibel ist die Modulation? Sehr. Zwei ADSR-Hüllkurven mit Loop-Funktion und zwei analoge LFOs erlauben vielfältige Modulationswege, die sich auch als CV-Quellen nutzen lassen.
  • Ist das Modul live-tauglich? Ja – durch robuste Bauweise, klare Beschriftungen und reichlich Patch-Optionen eignet sich das SED-CSM sowohl für Studio als auch Bühne.

QSQ und SED-CSM: Erster Eindruck

Manchmal weiß ich bei einem Test schon nach den ersten Minuten: Das hier wird garantiert viel Spaß machen. Ich kannte den Rides In The Storm QSQ-Sequenzer und das SED-CSM-Voice-Modul bereits einige Wochen – nach einer persönlichen und erfreulich unprätentiösen Einführung durch den Entwickler auf dem Modus Festival in Gelsenkirchen. Schon damals war mir klar: Mit diesen Teilen will ich mehr Zeit verbringen, allein schon wegen der Herstellerphilosophie.

Denn bei Rides In The Storm gibt es wenig Marketing-Blabla, dafür aber viel Leidenschaft für Details, musikalische Praxis und sinnvolle Lösungen. Das geht schon beim Stormnest-Case los, in dem die Module ankamen: ein flaches Gehäuse mit viel Power und einem 5-V-USB-Output für externe Geräte.

Der Rides In The Storm QSQ bietet acht CV- und acht Gate-Ausgänge für Sequenzen, Hüllkurven und mehr.
Der Rides In The Storm QSQ bietet acht CV- und acht Gate-Ausgänge für Sequenzen, Hüllkurven und mehr. (Bildquelle: Rides In The Storm)

QSQ: Schaltzentrale? Nein – Kreativmaschine!

Gehen wir also über zu den Modulen und starten mit dem Sequenzer. Der nur 26 TE breite QSQ bietet acht CV- und acht Gate-Ausgänge, dazu MIDI über TRS und USB, Clock-In und -Out, einen CV-Eingang und 17 endlose Encoder. Schon hardwareseitig wird klar, dass dieses Modul keine halben Sachen macht.

Jeder der Tracks ist über Menüdisplays in seinen Parametern frei konfigurierbar – wie ein kleines CV-Universum: frei wählbare Step-Anzahl von bis zu 64, Swing, Clock-Divider, Skalenquantisierung, Transposition, Abspielmodi von normal bis random. Besonders schön: Die CV-Werte lassen sich nicht nur in Volt, sondern auch als Noten, in Cents oder Hertz nutzen.

Microtiming, Probability, Glide und mehr

Noch lebendiger wird der QSQ auf Step-Ebene. Microtiming, Probability, Gate-Längen, Glide, Retrigger – hier lassen sich Sequenzen fein einstellen, ohne dass es fummelig wird. Dazu kommt pro Track eine zusätzliche Modulation, wahlweise als Hüllkurve, synchronisierter LFO oder perkussiver VCA-Envelope.

Rides In The Storm SED-CSM: Analogpower zum fairen Preis

Ist der QSQ das Gehirn eines Eurorack-Systems, liefert der SED-CSM die nötigen Muskeln. Die diskret aufgebaute Synth-Voice mit analogen Soundelementen ist erfreulich kompromisslos: Zwei sauber trackende VCOs, drei Suboszillatoren, Wavefolder, Noise und XOR-Ringmodulator bieten eine Menge Klangpotenzial auf vergleichsweise wenig Platz.

Insbesondere das 24-dB-Lowpass-Filter mit kräftigem Overdrive ist ein echtes Highlight: von rund und satt bis bissig und rotzig ist alles drin. Dazu kommen zwei ADSR-Hüllkurven mit Loop-Funktion und separaten Trigger-Ausgängen sowie zwei analoge LFOs, von denen einer auch als VCO nutzbar ist. Sie decken einen enormen Frequenzbereich ab und lassen sich sogar keytracken.

Zwei Oszillatoren, Ringmodulation, Noise, Lowpass-Filter – all das und mehr steckt im Rides In The Storm SED-CSM. (Foto: Rides In The Storm)
Zwei Oszillatoren, Ringmodulation, Noise, Lowpass-Filter – all das und mehr steckt im Rides In The Storm SED-CSM. (Foto: Rides In The Storm)

Trotz der komplexen Vorverschaltung, welche diese Elemente wie bei einem analogen Desktop-Synthesizer verbindet, ist der SED-CSM offen und modular konzipiert. Die großzügigen Patchfelder oben und unten am Panel laden dazu ein, externe Modulation einzubinden oder einzelne Sektionen gezielt aufzubrechen. Zudem lässt sich das Modul auch auf der Bühne gut einsetzen: Alles fühlt sich robust an, die verschraubten Potis vermitteln Vertrauen, und klanglich ist man sofort „drin“.

Gerade im Stormnest-Case ergibt sich daraus ein erstaunlich geschlossenes, inspirierendes System, das durch weitere Rides-In-The-Storm-Module wie den DOC oder DMO sinnvoll ergänzt werden kann. Trotz der kompakten Abmessungen fühlt sich das Setup nie eingeschränkt an – vielmehr lädt es dazu ein, direkt loszulegen, zu experimentieren und musikalische Ideen ohne Umwege umzusetzen.

Rides in the Storm – Weitere Module

Neben dem SED-CSM und dem QSQ hat Rides In The Storm noch einige spannende Module im Programm, die ein System im Stormnest-Case sinnvoll erweitern können. Die folgenden Module sorgen für mehr Optionen in Sachen Klangformung und Modulation. Gerade in kompakten Setups können sie entscheidend sein, um das Maximum aus der Voice und dem Sequenzer herauszuholen.

Hochpass-Filter HFD, Lowpass-Gate SED und VCA IDA bieten unterschiedliche Erweiterungen für euren Audioweg im Eurorack – mit dynamischer Filterung, Mixing und Verstärkung. (Fotos: Rides In The Storm)
Rides In The Storm SED, HFD und IDA: Frontansicht (Bild: Rides in the Storm)

HFD: Ein Hochpassfilter mit Charakter

Das HFD ist ein diskret aufgebautes Hochpassfilter, mit dem Sounds im Mix platziert oder tiefe Frequenzen gezielt aufgeräumt werden. Mit Cutoff-, Resonanz- und Gain-Regler sowie zuschaltbarem Resonanz-Boost und Overdrive lässt sich das Modul sowohl subtil als auch sehr aggressiv einsetzen.

Zwei lineare und ein exponentieller CV-Eingang ermöglichen komplexe Modulationen, auch die Resonanz kann moduliert werden. Per Patchkabel in den Audioweg des SED-CSM integriert, kann das HFD Flächensounds präzisieren oder zusätzliche Bewegung in Sequenzen bringen.

SED: Diskretes Filter mit Mixer und VCA 

Eine Lowpass-Alternative zum HFD, mit Filter, Mixer und VCA in einem. Herzstück ist ein diskret aufgebautes 24-dB-Tiefpassfilter mit Cutoff-, Resonanz- und Boost-Regler sowie zuschaltbarem Overdrive. Davor sitzt ein Drei-Kanal-Mixer, mit dem etwa verschiedene Signale des SED-CSM und/oder weitere Oszillatoren kombinierbar sind.

Der integrierte, rauscharme VCA ist normalisiert mit dem Filterausgang verbunden und lässt sich logischerweise via CV modulieren. Wie ein klassisches Lowpass-Gate ist das SED dadurch eine kompakte Klangbearbeitungsstufe mit zusätzlicher Filtersektion für euer System.

IDA: High-End VCA – kompakt und übersichtlich

Das IDA ist ein bewusst minimalistisches, aber hochwertiges VCA-Modul. Die diskret aufgebaute Schaltung arbeitet rausch- und verzerrungsarm und eignet sich sowohl für Audio- als auch für CV-Signale.

Über einen Fader lässt sich die Lautstärke und der Bias direkt einstellen, während eine Clipping-LED visuelles Feedback über den Pegel liefert. Der CV-Bereich kann per Jumper auf 5, 7,5 oder 10 Volt angepasst werden, wodurch sich der VCA flexibel in verschiedene Systeme integrieren lässt – sehr praktisch!

MUL: Attenuator, Attenuverter, Offset

MUL ist ein kleines Utility-Modul, das Attenuator, Attenuverter und Offset-Generator in nur zwei HP kombiniert. Über einen Mode-Schalter lässt sich das Verhalten des Faders ändern: Im Attenuator-Modus arbeitet er mit exponentieller Kennlinie, im Attenuverter-Modus mit einer S-Kurve für feinfühligere Steuerung. Zusätzlich kann ein Offset von bis zu ±10 Volt erzeugt werden.

Damit lassen sich zum Beispiel Modulationssignale vom QSQ bequem anpassen, invertieren oder verschieben, um Filterfahrten oder VCA-Steuerungen genau einzustellen bzw. während einer Performance zu variieren.

IPT: Dual Inverter und Precision Adder

Im IPT erlauben zwei Inverter das Spiegeln von CV-Signalen, etwa um eine Modulation umzudrehen oder gegenläufige Bewegungen zu erzeugen. Eingang A ist dabei normalisiert auf Eingang B, wodurch sich schnell komplexere Modulationskombinationen bauen lassen.

Zusätzlich verfügt das Modul über einen Precision Adder mit zwei Eingängen und Gain 1, der CV-Signale exakt addiert. Das braucht man für genaue Transpositionen oder das Kombinieren mehrerer Modulationen, so etwa wenn der QSQ spannende Sequenzen für unterschiedliche Voices liefert.

Kleine Utilities mit großer Wirkung: Dinge wie einen Precision Adder oder einen Attentuator mit Offset-Feature im Stil des IPT können nicht nur Systeme mit Rides In The Storm-Modulen vertragen.
Rides In The Storm SED, HFD und IDA: Frontansicht ((Fotos: Rides In The Storm))

XDR: Ringmodulator und Klangexperiment

Der XDR erweitert das System um eine Ringmodulationssektion. Zwei unterschiedliche Schaltungen – ein XOR-Ringmodulator und ein Dioden-Ringmodulator – lassen sich über einen Mix-Regler überblenden, wodurch eine Bandbreite an metallischen und experimentellen Klangfarben entsteht.

Ein internes Hochpassfilter mit CV-Eingang kann entweder das moduleigene XOR-Signal oder externe Quellen bearbeiten. Zusätzlich besitzt das Rides In The Storm XDR einen zuschaltbaren Noise-Generator mit eigenem Ausgang.

CLI: Clipper und Overdrive

Abschließend gibt es noch Verzerrung auf die Ohren: Fünf verschiedene Clipping-Modi – von asymmetrischem Softclipping bis zu symmetrischem Hardclip – sorgen im CLI für unterschiedliche Distortion-Sounds, die von subtiler Sättigung bis zu deutlicher Verzerrung reichen.

Über Gain-, Rectifier- und Mix-Regler lässt sich das Verhältnis zwischen trockenem und bearbeitetem Signal fein abstimmen. Trotz der kompakten Größe ist er damit ein vielseitiges Werkzeug für klangliche Färbung im Rack.

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So präsentieren sich SED-CSM und QSQ im Einsatz

Im musikalischen Einsatz zeigt sich rasch, dass SED-CSM und QSQ nicht nur auf dem Papier gut zusammenpassen, sondern sich auch praktisch hervorragend ergänzen. Beide Module verlangen zu Beginn etwas Aufmerksamkeit, belohnen diese aber mit viel Spielfreude, Flexibilität und musikalischem Output.

Vor allem der SED-CSM wirkt auf den ersten Blick sehr dicht gepackt. In den ersten Minuten ist etwas Orientierung nötig – insbesondere, wenn man von funktional reduzierteren Voices wie dem OXI Coral oder dem Knobula Pianophonic kommt. Einmal eingelesen, geht das Konzept jedoch schnell in Fleisch und Blut über. Lediglich manche Buttons bleiben dauerhaft etwas schwierig zu erreichen.

Gerade die Modulationsmöglichkeiten sind ein echtes Highlight. Die schnellen, loopbaren ADSRs sind perfekt für knackige Sequenzen, flatternde Basslines oder präzise Filterbewegungen. In Kombination mit den zwei LFOs deckt das SED-CSM ein enormes Spektrum ab. Besonders viel Zeit habe ich außerdem mit dem resonanten Filter und dem Mixer verbracht, da sich beide sehr „spielbar“ zeigen.

Self-Patching als Abenteuer

Ein großer Pluspunkt im Rack-Kontext sind die separaten Ausgänge: Eigene Outs für die Oszillatoren, Mix-Ausgänge, VCA-Out und ein externer Input machen den SED-CSM sehr anschlussfreudig. So lässt sich die Voice problemlos in größere Setups integrieren oder durch Self-Patching gezielt aufbrechen.

Unterm Strich bekommt man hier enorm viel Funktion und Klang für vergleichsweise wenig Geld: 525 Euro wirken angesichts der Ausstattung und Klangqualität fast schon defensiv kalkuliert.

Rides in the Storm SED-CSM Test

Ein logischer Sequenzer mit Tiefgang

Beim QSQ ist es sehr ähnlich, auch wenn das Modul mit seinem kleinen Screen eine etwas längere Lernkurve hat. Das dahinterliegende Rastergrid-Konzept ist logisch, aber inhaltlich sehr tiefgehend. Man muss etwas Zeit mitbringen, um zu lernen, wo man sich gerade in der Patternstruktur befindet, welcher Encoder was beeinflusst und wie zwischen Tracks, Steps und Parametern gewechselt wird.

Umso wichtiger ist die Auto-Save-Funktion, die alle Pattern automatisch sichert, während sie verändert werden. Bis zu 16 lassen sich direkt abrufen, ohne dass man ständig ans manuelle Speichern denken muss. Das nimmt Druck aus dem kreativen Prozess – nicht nur direkt nach dem Kauf, sondern auch später im Live-Kontext oder bei Jam-Sessions. Ähnlich überzeugend sind die Sync-Optionen: MIDI und CV arbeiten stabil und starten pünktlich zusammen mit anderen Geräten.

Rides In The Storm: Stormnest
Im Stormnest-Case lassen sich der QSQ-Sequenzer und das SED-CSM Voice-Modul mit weiteren Oszillatoren, LFOs und Hilfsmodulen kombinieren. (Foto: Rides In The Storm)

Was den QSQ aber in meinen Augen erst so richtig interessant macht, ist seine Rolle jenseits des klassischen Sequenzers. Auch als reiner CV-Generator für LFOs, Hüllkurven, Random-Spannungen oder modulierte Gates kann er problemlos das „Gehirn“ eines Setups darstellen – ähnlich wie etwa das Make Noise Polimaths. Dann geht es nicht mehr nur um Notenfolgen, sondern um Bewegung, Struktur und Kontrolle im gesamten Patch.

Langfristig ist das ein echter Vorteil für experimentierfreudige Modularisten, die abseits der Pfade von Arpeggios, Sequenzen und Melodien patchen wollen. Und genau das habe ich auch für einige der unten eingebundenen Audiobeispiele umgesetzt.

Audio Samples
0:00
Noisy Bass Wavefold Sequence Swinged Ringmod ADSR Loops LFO Transpose Filter Pings

Rides In The Storm QSQ: Das sind die Alternativen

Natürlich habe ich während des Tests auch hin und wieder an andere Module denken müssen – auch wenn der QSQ Sequenzer und das SED-CSM beide viele Besonderheiten haben. Aber mit dem Intellijel Atlantix und dem Metropolix-Sequenzer gibt es etwa zwei spannende Alternativen aus Kanada. Aus der Kategorie der flexiblen CV-Generatoren haben wir außerdem noch den Frap Tools USTA zum Vergleich herangezogen: Mit acht Kanälen flexibler Genese von Steuersignalen ist er mindestens so mächtig wie der QSQ.

Features Intellijel Metropolix Frap Tools USTA Tobinski Sequencer
Anzahl Spuren 2 8 4
MIDI-Support Ja (mit Expander) Nein Nein
Speicherbar Ja Ja Nein
Modulierbares Master-Tempo Ja Ja Ja
Einzeln generierbare LFOs Nein Ja Ja
Randomize-Feature Ja Ja Nein
Preis 698 € 769 € 799 €
Preis/Leistung 4/5 4,5/5 3,5/5

Rides In The Storm SED-CSM: Das sind die Alternativen

Features Intellijel Atlantix Doepfer A-111-5 OXI Coral
Anzahl analoger Oszillatoren 2 (analog) 1 (analog) 1 (digital, mehrere Modelle)
MIDI-Support Ja Nein Ja
Integrierter Filter / VCA Ja / Ja (analog, Multimode) Ja / Ja (analog, Multimode) Ja / Ja (analog, Multimode)
Integrierte Effekte Nein Nein Ja (Reverb)
Preis 799 € 299 € 389 €
Preis/Leistung 4/5 4,5/5 5/5
Affiliate Links
Intellijel Designs Atlantix
Intellijel Designs Atlantix
Kundenbewertung:
(6)
Doepfer A-111-5 Vintage Edition
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OXI Instruments Coral
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Rides In The Storm QSQ
Rides In The Storm QSQ
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Rides In The Storm SED-CSM Bisher keine Kundenbewertung verfügbar
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Fazit – Rides in the Storm Test

Von Hilfsmodulen wie dem CON Gain-Converter oder dem XXM Mixer war es vermutlich ein längerer Weg für Rides In The Storm bis zu den beiden großen Modulen, die wir hier testen konnten. Doch man merkt ihnen an, wie bewusst dieser Weg gegangen wurde: Die beiden Top-Module des Berliner Herstellers sind durchdacht, preislich absolut fair positioniert und machen viel Freude. Wer rund 1.000 Euro für ein Einstiegssystem zur Verfügung hat und in etwas investieren will, das in Deutschland mit viel Herzblut entwickelt wurde, macht mit einer Kombination aus dem Rides In The Storm QSQ und dem SED-CSM wenig falsch. Und für 255 Euro mehr gibt es mit dem Stormnest sogar noch das passende Case dazu – eine modulare Kombination, die wir Einsteigern wie Fortgeschrittenen gleichermaßen ans Herz legen können.

  • Rides In The Storm SED-CSM – Features
  • Analoge Synthesizerstimme
  • 2 diskret aufgebaute Oszillatoren, jeweils mit Regler für Grob- und Feinstimmung, Pulsweite, FM-Eingang mit Abschwächer und wählbarer Wellenform (Dreieck, Sägezahn, Pulse)
  • Glide, Oszillator-Synchronisation, regelbarer Wavefolder und Suboszillator, Mixer für Oszillatoren, Suboszillator, Ringmodulator, Rauschgenerator und externen Eingang
  • Tiefpassfilter (24 dB/Okt.) mit Resonanz und schaltbarem Overdrive
  • Diskret aufgebauter VCA
  • Zwei ADSR-Hüllkurven mit Loop-Funktion und 4 Trigger-Ausgängen
  • Zwei LFOs mit weitem Frequenzbereich und wählbarer Wellenform
  • 32 Ein- und Ausgänge für CV-, Gate- und Audiosignale
  • Strombedarf: 430 mA (+12 V) / 410 mA (-12 V)
  • Breite: 36 TE – Tiefe: 25 mm
  • Preis: Verkaufspreis Februar 2026 EUR 525,-
  • Rides In The Storm QSQ – Features
  • 8-Kanal Sequenzer und MIDI-CV-Interface
  • Jeder Track konfigurierbar als CV/Gate-Sequencer oder MIDI-zu-CV Wandler
  • Parameter pro Track: Track-Länge (1 bis 64 Steps), Clock Divider, Swing Mode, Abspielrichtung (Vorwärts, Rückwärts, Alternierend, Zufällig), CV Quantisierung, Tonskala, Euklidische Rhythmen
  • Einstellbare Parameter pro Step: CV-/Notenwert (Bereich: 0 V bis +10 V), Gate-Länge, Trigger-Wahrscheinlichkeit, Hüllkurve / LFO
  • Direkter Zugriff auf alle Parameter über 16 Push-Encoder und Farb-Display
  • 8 CV-Ausgänge und 8 Gate-Ausgänge
  • USB-B-Anschluss für Sync und MIDI
  • CV-Eingang sowie Ein-/Ausgänge für MIDI
  • Start/Stop / Clock
  • Strombedarf: 250 mA (+12 V) / 40 mA (-12 V)
  • Breite: 26 TE – Tiefe: 25 mm
  • Preis: Verkaufspreis Februar 2026 EUR 395,-

Herstellerseite: https://rides-in-the-storm.de

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Zwei Oszillatoren, Ringmodulation, Noise, Lowpass-Filter – all das und mehr steckt im Rides In The Storm SED-CSM. (Foto: Rides In The Storm)

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