Der Peavey Vypyr X2 tritt als modernisierte Version der beliebten Vypyr-Serie mit überarbeitetem Design und einem verbesserten Lautsprecher auf. Eine breite Auswahl an Amp-Simulationen und Effekten sorgt für vielseitige Klangoptionen des kompakten 1×12“ Combos. Klanglich deckt der Verstärker ein großes stilistisches Spektrum ab und eignet sich für E-Gitarre, Akustikgitarre und sogar Bass. Dadurch empfiehlt sich der Vypyr X2 als vielseitiger Allrounder für Übungseinheiten, Homerecording und Proben.

- überzeugende Clean- und High-Gain-Sounds
- einfache Bedienung
- flexibel
- guter Preis
- lauter Plopp beim Einschalten
- Verbindungsprobleme mit der Mobile-App

Abmessungen, Ausstattung, Gewicht und Bedienung des Peavey Vypyr X2
Der Peavey Vypyr X2 kommt in einem schwarzen Gehäuse mit den Maßen 545 × 255 × 450 mm (B x T x H) und legt handliche 13,4 kg auf die Waage. Die Bedienelemente präsentieren sich auf der Oberseite in Form von drei Reglern mit Druckfunktion, die den Instrumenten- oder Stompbox-Typ, das Amp-Modell und den Effekt bestimmen. Durch Drücken der Potis gelangt man zur Editierfunktion. Rechts daneben gibt es die klassischen Amp-Regler mit Pre- und Post-Gain sowie einem Dreiband-EQ. An der linken Außenseite befinden sich vier Buttons, über die das angeschlossene Instrument und dessen jeweils vier Presets ausgewählt werden. Neben E-Gitarren-Voreinstellungen bietet der Amp Optionen für Akustikgitarre oder Bass.
Praxistaugliche Konnektivität für heimisches Üben
Der Peavey Vypyr X2 ist als handlicher Übecombo ausgelegt, und das zeigt sich auch an den sinnvoll gewählten Anschlussoptionen. Neben dem Input verfügt der Amp über einen Phones-Out, einen Aux-Eingang sowie eine Bluetooth-Option. Diese ermöglicht es beispielsweise, Backingtracks von einem Mobilgerät über den Amp wiederzugeben. Die rückseitig angebrachte 5-Pol-Buchse erlaubt den Anschluss des optional erhältlichen Sanpera-Footcontrollers.
Peavey Vypyr X2 – Direktzugriff statt Softwarepflicht
Im Gegensatz zu vielen anderen Modeling-Amps lassen sich beim Vypyr sämtliche Editierfunktionen direkt am Gerät durchführen. Versteckte Parameter, die ausschließlich über eine zusätzliche Software zugänglich wären, gibt es somit nicht. Ergänzend stellt Peavey mit Vypyr Edit Mobile dennoch einen Editor für iOS- und Android-Geräte bereit. Im Test kam es jedoch wiederholt zu Verbindungsproblemen, die sich im Verlauf des Reviews leider nicht dauerhaft beheben ließen.


