PATCH & TWEAK Club hat mit Capturing the Invisible: A Conversation with Robin Rimbaud (Scanner) eine dreiteilige Mini-Dokumentation angekündigt. Die Veröffentlichung widmet sich der Arbeitsweise und Klangphilosophie des britischen Soundkünstlers.

Einblick in Studio und Denkweise
Das Interview wurde von Synthesist und Autor Kim Bjørn geführt, dem Gründer von PATCH & TWEAK. Gedreht wurde in Robin Rimbauds Studio, umgeben von modularen Synthesizern und elektronischen Instrumenten. Die Doku versteht sich weniger als klassisches Feature, sondern als persönliches Gespräch über kreative Prozesse, Klangforschung und die Rolle modularer Systeme.
Rimbaud, besser bekannt als Scanner, ist seit über drei Jahrzehnten in den Bereichen elektronische Musik, Klangkunst, Film und Performance aktiv.
Modularsysteme als offenes Experimentierfeld
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie modulare Synthese das Arbeiten mit Klang verändert. Statt festen Signalwegen und klar definierten Workflows ermöglichen modulare Systeme offene Strukturen, in denen Sounds durch Experimentieren entstehen.
Rimbaud beschreibt diesen Ansatz als kollaborativen Prozess mit dem Klang selbst – geprägt von Improvisation, Neugier und spielerischem Umgang. Der Fokus liegt weniger auf Kontrolle als auf dem Entdecken unerwarteter Ergebnisse.
Drei Teile, gestaffelte Veröffentlichung
Die Mini-Serie erscheint in drei Kapiteln. Der erste Teil wird frei zugänglich veröffentlicht und gibt einen Einstieg in Scanner’s Arbeitsweise. Die beiden weiteren Episoden sind exklusiv für Mitglieder des PATCH & TWEAK Clubs vorgesehen und gehen tiefer auf technische und künstlerische Aspekte ein.
PATCH & TWEAK setzt Fokus auf Community
Mit der Veröffentlichung verfolgt PATCH & TWEAK weiterhin das Ziel, die internationale Synthesizer-Community zu dokumentieren und Einblicke in kreative Prozesse zu geben. Im Fokus stehen weniger fertige Produktionen als vielmehr die Ideen, Methoden und Experimente hinter moderner elektronischer Musik.
























