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Mooer Redkid Test

Praxis

Sound/Bedienung:

Dank des recht hohen Gewichts ruht das Pedal satt auf dem Boden, aber die Bedienung ist aufgrund der ausgesprochen übersichtlichen Abmessungen etwas tricky und wegen des kurzen Regelwegs gewöhnungsbedürftig, aber nach relativ kurzer Zeit hat man sich an die Gegebenheiten gewöhnt.
Ich parke das Redkid vor meinem Marshall JVM 410, die aufgenommenen Audio-Files werden natürlich nicht weiter bearbeitet.
Los geht es mit dem cleanen Kanal des Amps und den beiden Talk-Modi.

Audio Samples
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Clean: Talk Mode 1 Clean: Talk Mode 2

In den beiden Audios hört man gut die unterschiedliche Arbeitsweise der beiden Talk-Wahs; im ersten Modus erzeugt die nach vorne gedruckte Wippe ein “Iii”, beim Zurücknehmen ein “YA”. Im zweiten Modus ertönt nach vorne gedrückt ein “Ai” und nach hinten ein “Ou” heraus.
Ich schalte jetzt in den Crunch-Kanal des Amps und spiele wieder beide Modi an.

Audio Samples
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Crunch: Talk Mode 1 Crunch: Talk Mode 2
Das Mooer Redkid Talk-Wah-Pedal bietet dank zweier schaltbaren Talk-Wah-Modi interessante Soundvarianten.
Das Mooer Redkid Talk-Wah-Pedal bietet dank zweier schaltbaren Talk-Wah-Modi interessante Soundvarianten.

Hier lassen sich interessante Effektsounds realisieren, die für meinen Geschmack aber zu subtil sind und sich im Bandkontext kaum artikulieren können. Will man jedoch seine Riffs ein wenig aufpeppen, bietet das Redkid eine willkommene Abwechslung zu den sonst üblicherweise verwendeten Effektgeräten.
Natürlich darf der Leadkanal des Amps nicht fehlen, daher beide Talk-Wah-Modes nun mit ganz viel Gain und Singlenotes.

Audio Samples
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Lead: Talk Mode 1 Lead: Talk Mode 2

Mit Einzeltönen klappt das schon viel besser und das Redkid verleiht dem Ganzen ein gewisses Talkbox-Feeling. Der Sound lässt sich mit dem Pedal sehr schön formen und verleiht dem Spiel eine weitere Ebene, die sich mit einem Standard-Wah-Wah so jedenfalls nicht realisieren lässt.
Das Pedal arbeitet recht nebengeräuschfrei, allerdings fällt eine kleine Pause beim Ein- beziehungsweise Ausschalten auf. Schade eigentlich, denn ansonsten gibt es im Grunde kaum etwas zu beanstanden.

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