Test
4
10.04.2019

Fazit
(4.5 / 5)

Leichte Hardware ist eigentlich keine echte Neuheit mehr. Wer den Retro-Look mag und mit einfachstem Gestänge gut zurecht kommt, kann den Rücken durch den Kauf von Flatbase-Komponenten schon deutlich entlasten. In Sachen Kompatibilität und Funktionalität hapert es jedoch meistens. Nicht so beim Yamaha HW3 Crosstown Set. Der großzügige Einsatz von Aluminium ermöglicht extrem leichte Hardware, welche sich formal und funktional stark an regulären, modern konstruierten Stativen orientiert. Viele Einstellmöglichkeiten, Memory-Klemmen oder stufenlose Becken-Tilter gibt es zwar auch hier nicht, dafür ist der Satz mit knappen acht Kilogramm Gewicht extrem leicht und gleichzeitig angenehm zu bedienen. Drehbare Hi-Hat-Beine wären allerdings schon schön gewesen, und vielleicht wird die Reihe ja irgendwann auch um Galgenbeckenständer erweitert. Wer ohne diese Funktionen leben kann, bekommt hier den vermutlich leichtesten Hardware-Satz zu einem wirklich guten Preis. Nicht nur Rückengeplagte sollten sich die Stative genauer ansehen. 

  • Pro
  • sehr leicht (etwa halb so schwer wie konventionelle einstrebige Hardware)
  • stabile Konstruktion
  • deutlich standfester als beispielsweise Flatbase Hardware
  • kompatibel mit anderen Yamaha Hardware-Komponenten
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Contra
  • keine drehbaren Beine bei der Hi-Hat-Maschine
  • Technische Spezifikationen
  • Hersteller: Yamaha
  • Typenbezeichnung: HW3 Crosstown Hardware Set
  • Tasche/Case im Lieferumfang: Transporttasche, vier Einzelhüllen
  • Besonderheiten: fast komplett aus Aluminium gefertigt
  • Herstellungsland: Taiwan
  • Preis (Verkaufspreis April 2019): EUR 329,00
  • Gewichte:
  • CS3 gerader Beckenständer: 1472 Gramm
  • SS3 Snare-Ständer: 1457 Gramm
  • HHS3 Hi-Hat-Maschine: 2188 Gramm

Seite des Herstellers: yamaha.com/de/

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Auspackbilder findest du hier ->

Yamaha HW3 Crosstown Hardware Set

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