Hersteller_UniversalAudio
Test
2
03.03.2014

Fazit
(5 / 5)

Mit dem Apollo Twin ist Universal Audio ein großer Wurf gelungen. Das Pultgerät kombiniert Audio-Interface, zwei Mikrofonvorverstärker mit wirklich innovativer Technologie, DSP-Prozessor und Abhör-Controller zu einem buchstäblich praktischen All-In-One-Gerät. Mit Monitorboxen, geschlossenen Kopfhörern, einem vernünftigen Mikrofon und einer DAW-Software hat man schon fast alles, was man benötigt, um nicht nur halbwegs, sondern vollkommen professionelle Aufnahmen zu machen. Soll es mal etwas mehr werden, lässt sich zumindest dank des ADAT-Ins eine höhere Kanalzahl bewerkstellen, dann ließen sich auch Drums aufnehmen. Der Zugang zu DSP-Power und somit zu den hervorragenden UAD-Plug-Ins ist zudem ein besonderes Merkmal und positioniert das Apollo Twin als kleines Edel-Interface zu einem fairen Preis unter der Flut an verfügbaren Interfaces. Es gibt kleinere Ansatzpunkte mit Wünschen, doch wird vieles davon einer Reihe von Usern recht egal sein – insofern darf sich das neuste Apollo dennoch mit fünf bonedo-Sternen schmücken.


Vor der Fertigstellung dieses Testberichts hat Nick per Skype mit MusoTalk über das Apollo Twin gesprochen. Zum 35-minütigen Video geht es hier lang.

  • Pro
  • hervorragende Audioqualitäten
  • einzigartige Preamp-Architektur mit “Unison”-Möglichkeit
  • stimmiges Paket
  • Contra
  • nur Thunderbolt
  • Spezifikationen
  • Thunderbolt-Audio-Interface
  • 2 DSPs zur Berechnung von UAD-Plug-Ins
  • 24 Bit / 192 kHz
  • Ins: 2 x Combo (Mic/Line, Instrument auto-switch Kanal 1), TOS-Link (S/PDIF und ADAT/S-MUX)
  • Outs: 2 x Monitor, 2 x Line, Heapdphones
  • Mic-Pre mit zuschaltbarer Phantomspeisung, Pad, Phase Inversion, HPF und Unison-Technologie
  • großer Drehgeber für Gain-Settings, Abhörlevels und Software-Steuerung
  • externes Netzteil
  • Preis Apollo Twin Duo: € 1079,– (UVP)
  • Preis Apollo Twin Solo (nur ein DSP): € 853,– (UVP)
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