Test
10
02.03.2020

Fazit
(4 / 5)

Finisher Neo ist ein super FX-Tool, mit dem man ganz einfach musikalischen Feenstaub verteilen kann. Der Multi-Effekt funktionierte mit jedem getesteten Signal und dient definitiv als Inspirationsquelle. Wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, dass man nie genau weiß, was das Plugin genau tut, macht die Nutzung umso mehr Spaß. Durch die wenigen Controls findet man meist schon nach ein paar Sekunden genau das, was das Signal gebraucht hat, ohne anfangs überhaupt eine genaue Vorstellung vom gesuchten Effekt gehabt zu haben. Finisher Neo ist damit im wahrsten Sinne des Wortes musikalisches Fast-Food – allerdings im positiven. Denn es ist bereits alles fertig und damit geht es unter Umständen echt schnell, ein Instrument oder ein anderes Element klanglich auf ein völlig neues und meist komplett unerwartetes Level zu bringen. Manchmal wäre es allerdings doch ganz gut, wenn man die Module selbst und damit ihre erzeugten Effekte noch tiefer beeinflussen könnte. Aber Finisher Neo möchte eben schnell und unkompliziert bleiben und das ist auch gut so.

  • Pro
  • wirkt inspirierend
  • sehr gut klingende Effekte
  • leichte Bedienung durch drei Regler
  • Zeit-effektiv durch vordefinierte Effektketten
  • Contra
  • Effekte über die drei Regler hinaus nicht weiter beeinflussbar
  • Features
  • Multi-Effekt-Plugin
  • 27 Algorithmen (Grain-Pitch, Multiband-Distortion, Convolution-Reverb, Delay, usw.)
  • Leichte Bedienung durch drei Macro-Regler
  • 50 verschiedene Modes
  • Systemanforderungen: ab Win 8 / ab MacOSX 10.11 jeweils nur in 64-Bit / Formate: AU, AAX, VST2
  • Preis
  • Ujam Finisher Neo: 99,- EUR (Straßenpreis am 02.03.2020)
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