Software
Test
10
15.08.2019

Fazit
(4.5 / 5)

Hive 2 ist super gelungen. Der Sound ist nach wie vor hervorragend und die verbesserte Optik führt zu leichterer Bedienung. Das ist auch nötig, denn mit den neuen Modulationsmöglichkeiten durch die Function-Generatoren und den Shape-Sequencer ist Hive deutlich komplizierter – zumindest aber komplexer – geworden und somit eigentlich nichts mehr für Synth-Anfänger, dafür hat er inzwischen fast zu viele PS unter der Haube. Wer aber einfach nur gute Preset-Sounds sucht, wird bei Hive fündiger denn je, dafür sorgen die inzwischen insgesamt mehr als 2300 Presets. Die verbesserte CPU-Auslastung ist spürbar, aber bei komplexen Sounds mit vielen Modulationen natürlich mit Vorsicht zu genießen. Da pumpt der Rechner dann schon einmal ein bisschen mehr als sonst. Das neue Drag-and-Drop-Routing, die Scope-Anzeige und die NKS-Kompatibilität runden die wirklich sehr gut gelungene Version 2 ab.

  • Pro
  • Function- und Shape-Funktionalität ermöglicht komplexe Sounds
  • Drag-and-Drop-Routing für Modulationen
  • Scope-Anzeige liefert zusätzliche Informationen
  • übersichtlichere Optik
  • weniger CPU-Auslastung
  • Contra
  • Kein Contra
  • Features
  • Ein-Fenster-GUI
  • verringerte CPU-Auslastung
  • zwei Oszillatoren mit Wavetable-Funktionalität und stimmbaren Sub-Oszillatoren
  • zwei Multimode-Filter
  • Modulationszuweisung per Drag-and-Drop
  • Modulationsmatrix mit 12 Slots
  • vier XY-Pads
  • Shape-Sequencer mit acht Slots und vier unabhängigen Ausgängen
  • Zwei Function-Generatoren für intensive Modulationen
  • Scope-Anzeige
  • Effekte in ihrer Reihenfolge veränderbar
  • fast 400 neue Presets
  • skalierbares GUI
  • Microtuning
  • Systemanforderungen: ab Win 7 / ab MacOSX 10.7 jeweils in 32 und 64Bit Formate: AU, AAX, VST2, VST3, NKS
  • Preis
  • u-he Hive 2 : EUR 145,- (Straßenpreis am 21.07.2019)
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