Test
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25.01.2018

Praxis

Komplexes Design, simple Bedienung

Das Verkabeln könnte einfacher nicht sein. XLR rein, XLR raus: Fertig. Da der Passeq als Mastering-EQ beworben wird, probiere ich ihn natürlich auch zuerst auf Stereomixen aus. Der verfügbare Hub ist trotz des Einsatzzweckes Mastering recht üppig gestaltet und so macht es auch Spaß, mal etwas breiter reingrätschen zu können. 

Richtig schlechte Einstellungen zu finden, ist fast nicht möglich. Mit subtilen Einstellungen gewinnt man mit diesem EQ aber eigentlich immer, vor allem auch auf Subgruppen. Im Vergleich zu meinem Manley habe ich das Gefühl, dass gerade die Bässe deutlich strammer sind und das Signal insgesamt deutlich cleaner als bei dem doch starker färbenden Manley ist. Der Vibe und Dichte ist bei beiden einfach etwas anders, kurzum: Sie ergänzen sich perfekt. Der SPL ist meiner Einschätzung nach dennoch der bessere Allrounder. 

Bei folgenden Audiobeispielen geht es immer mit der Bearbeitung los, zwischendurch aktiviere/deaktiviere ich den Bypass wieder. Die Änderungen hört man teils deutlich – wer etwas Hilfe braucht, achtet einfach auf den kleinen Knacks der Bypass-Aktivierung.

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