Test
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18.12.2014

Praxis

Installation: Doppelklick auf den Installer und das gewünschte Plug-In-Format aussuchen, die Lizenz auf einem ilok2-Dongle sichern – fertig! Ein englisches Handbuch wird übrigens mit installiert. Gerne hätte ich euch hier auch den Link für das Online-Manual präsentiert, aber leider haben es die Slate-Jungs es noch nicht geschafft, ein PDF hochzuladen. Wie dem auch sei, soblad es verfügbar ist, sollte es hier auftauchen. Eine deutsche Gebrauchsanweisung gibt es hingegen leider nicht.

Slate empfiehlt weiterhin, nur die VST2-Versionen (Mac & PC) zu installieren, da es durchaus zu Problemen mit der VST3-Version führen kann. Diese Informationen beruhen aber auch nur auf Beta Tests mit Cubase 8 und Nuendo 7. Nach meiner Recherche betrifft das Problem aber hauptsächlich PC User, die mit Cubase 7.5, Wavelab 8.5 und Studio One V2 arbeiten. Ich für meinen Teil kann nur für mein System sprechen und bei mir läuft VST3 jedenfalls sehr gut. Es gab in der gesamten Beta-Test-Zeit wirklich nur eine Version, die meinen Mac immer wieder crashte. Dieser Bug wurde aber auch mit dem darauffolgenden Update schnell behoben. Am besten testet ihr also erst das Demo auf eurem System, bevor ihr irgend etwas kauft.

So, nun geht es los. Starten wir die DAW und machen zuerst einmal einen CPU Vergleich mit der Konkurrenz (Macbook Pro 2.7 GHz i7/Cubase 7.5.30/VST3):

Slate FG-N vs. Waves Scheps 73:

  • Slate FG-N = 0.02% CPU / Waves Scheps 73 = 0.52% CPU
  • Und um das in Plug-In-Instanzen zu verdeutlichen: Slate FG-N = 26 Instanzen vs. 1 Instanz Waves Scheps 73


Slate FG-N vd. IK Multimedia EQ 73:

  • Slate FG-N = 0.02% CPU / IK Multime EQ 73 1.11% CPU
  • Slate FG-N = 55 Instanzen vs. 1 Instanz IK Multimedia EQ 73

Das ist doch sehr beeindruckend! Die fotogetreue Vintage GUI sieht übrigens auch richtig toll aus und lädt so direkt zum Ausprobieren ein. Der Workflow des Virtual Mix Racks ist weiterhin fantastisch einfach, sodass ich nicht einmal in das Handbuch schauen müssen – denn alles erklärt sich von selbst.

Und wie klingen die Module des Vitural Mix Racks nun? Fangen wir mit dem FG-116 Kompressor Modul an. Zuerst hört Ihr das trockene Signal (DRY) ohne Bearbeitung, dann die entsprechenden Bearbeitungen. Bei letzten Beispiel komprimiere ich das Signal um -10dB. Achtet mal auf die Snare Drum.


Die Einstellungen im oberen, dritten Beispiel blieben gleich, ich habe aber diesmal 50%, des trockenen Signals zu dem komprimierten Signal hinzugefügt. Wenn Ihr jetzt wieder auf die Snare Drum achtet, könnt Ihr hören, dass die Transienten wieder am Start sind. Der Drumloop klingt aber immer noch sehr stark komprimiert.

Nun hören wir zum Vergleich das FG-401 Kompressor-Modul: Im Beispiel komprimiere ich das Signal um -5 dB. Die Transienten springen einem förmlich ins Gesicht. Smack! Aber auch hier gibt es mal noch eine weitere, extreme Einstellung, ähnlich wie beim FG-116.

 

Hier noch einige Beispiele mit einem weiteren Drumloop.

Jetzt basteln wir eine Vocal Chain mit dem Virtual Mix Rack.

Und nun noch ein paar elektrische Gitarren, bearbeitet mit dem FG-S, FG-N, FG-401 und FG-116.

Ein paar Western-Gitarren dürfen natürlich auch nicht fehlen, bearbeitet mit dem Revival, FG-N und FG-116. 

Und zuletzt noch eine Synth-Bassline, bearbeitet mit dem Revival, FG-401 und FG-116.

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