Test
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16.03.2019

Fazit
(4 / 5)

sE Electronics haben mit V Beat und V Kick zwei Drumset-Mikros auf den Markt gebracht, die im Test überzeugen können. Während die V Beats an Toms und Snaredrum sehr ausgewogene und vielseitig formbare Sounds liefern, gibt es beim V Kick nicht nur einen sehr soliden Grundsound, sondern darüber hinaus insgesamt vier verschiedene Möglichkeiten, das Signal zu variieren. Gesondert erhältlich sind die V Clamps, welche nicht nur eine sehr gute Flexibilität bei der Positionierung der V Beats ermöglichen, sondern auch mit den Mikros von Fremdherstellern kompatibel sind. Störend aufgefallen ist der intensive Kunststoffgeruch der Mikrofone sowie die teilweise zu eng gefertigten Halteklemmen der V Clamps. Davon abgesehen bieten die V-Komponenten ein sehr gutes Handling, sind solide gefertigt und dürften mit ihren Gesamtqualitäten schnell Freunde unter Drummern und Tonleuten finden. 

  • Pro
  • ausgewogener, sauberer Klangcharakter der V Beats
  • druckvoller Grundsound mit zusätzlichen Variationsmöglichkeiten beim V Kick
  • vielfältige und präzise Positionierungsmöglichkeiten aller Komponenten
  • durchdachtes Prinzip der V Clamps
  • solide Verarbeitung
  • Contra
  • penetranter Kunststoffgeruch
  • V-Clamp-Kunststoffklemmen teilweise zu eng gefertigt
  • Features und Spezifikationen
  • Hersteller: sE Electronics
  • Bezeichnung: V Beat, V Kick, V Clamp
  • Wandlerprinzip: Dynamische Instrumentenmikrofone
  • Richtcharakteristik: Superniere
  • Impedanz: 300 Ohm
  • Frequenzgang: 30-19000 Hertz (V Beat), 20-19000 Hertz (V Kick)
  • Finish: Anthrazit, matt lackiert
  • Ausgang: XLR
  • Abmessungen: 11,0 x 6,1 cm (V Beat), 13,5 x 6,0 cm (V Kick)
  • Gewicht: 347 g (V Beat), 468 g (V Kick)
  • Zubehör: EU-Gewindeverkleinerung und Kordelgewinde für Mic-Claw-System, Kunststofftasche, schwarzer Wechselwindschutz, Anleitung
  • Herkunftsland: China
  • Preise (Straßenpreise am 15.3.2019):
  • V Beat: € 159,–
  • V Kick: € 219,–
  • V Clamp: € 39,–
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