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Feature
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30.03.2020

Gitarren-Pedale bekommen eigenen Film: Nebendarsteller im Rampenlicht

So klein und doch so einflussreich: Gitarren-Pedale haben den Sound sämtlicher Genres unbestreitbar massiv geprägt. Aber wie kam es dazu und welche Personen stecken dahinter? Reverb kündigt für den Sommer dazu eine umfassende Dokumentation an. 

„Zum ersten Mal wird die Geschichte der Gitarren-Pedale von jenen erzählt, die sie schreiben,“ wirbt Reverb für den geplanten abendfüllenden Dokumentarfilm, der im Sommer 2020 erscheinen soll. Der Film über die Geschichte, wie sich aus einer Handvoll kleiner Firmen die heutige Galaxie aus Herstellern entwickelt hat, hat den Anspruch, sowohl Pedal-Enthusiasten als auch Themen-Neulinge anzusprechen. Hinter dem Projekt stecken Daniel Orkin und Michael Lux.

Ein „Liebesbrief an die Industrie“ solle der Film sein, so die beiden im Interview mit Blake Wyland vom Tone Mob Podcast. Als größer und ambitionierter als die bisherigen von Reverb produzierten Kurzfilme präsentieren die beiden ihr neuestes Projekt. Die Dokumentation soll auf Streamingportalen veröffentlicht werden – genauere Informationen lassen jedoch noch auf sich warten. 

Der Trailer macht neugierig. Niemals hätte er gedacht, irgendjemand würde sich nach 20 Jahren noch für Gitarren-Pedale interessieren, erinnert sich da beispielsweise Jeorge Tripps zurück. Peter Frampton, Billy Corgan, Sarah Lipstate, Steve Vai – Musikschaffende kommen zu Wort und berichten von ihren Erfahrungen, bevor dann Philippe Herndon, Gründer der Caroline Guitar Company, über die Entwicklung der Geräte sinniert: sie alle würden von Leuten entwickelt und im Kanon der Musik-Gerätschaften immer weiter getragen und weiter verändert. 

Aber seht selbst: 

Um die Wartezeit bis zur Erscheinung ein wenig zu versüßen, haben wir hier die besten Musikdokumentationen auf Netflix für euch aufgelistet. Diese fünf Filme sollte außerdem jeder Gitarrist und jede Gitarristin gesehen haben. 

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