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02.09.2020

Rane Seventy-Two MK2 Test

DJ-Battlemixer

Turntablism-Bling-Bling und topmoderne Features

Rane hat mit dem Seventy Two MK2 und dem Twelve MK2 (hier im Test) sein Battle-Setup für Turntablisten optimiert. Während sich der tonarmlose Turntable-Controller Twelve ausschließlich an die digitale DJ-Fraktion wendet, bietet der 72er Möglichkeiten des analogen wie digitalen Auflegens, schwerpunktmäßig ist er jedoch für Serato DJ konzipiert und bringt mit dem MK2-Update neben taufrischen digitalen Einstellungen und VirtualDJ-Unterstützung auch haptische Neuigkeiten – was genau damit gemeint ist, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Details

Rane Seventy Two MK2 ist ein digital konfigurierbarer Zweikanal-Mischer im soliden Stahlgewand, wie gemacht für den harten Road-Einsatz und misst bei einem Gewicht von 5,6 kg exakt 285 x 445 x 105 mm. Die Verarbeitung lässt nichts zu wünschen übrig und die Ausstattung kann sich sehen lassen: So kokettiert das Mischpult mit dualer Effekt-Engine, Performance-Pads, Touchscreen, professionellen Anschlüssen für Mikros, Laufwerke und Beschallungsanlagen sowie zwei USB-Ports für nahtlose DJ-Wechsel und Back2Back-Performances inklusive einem dualen USB-Hub zum Anschluss von DJ-Controllern wie dem Rane Twelve MK2 oder was auch immer ihr der Hardware zur Seite stellen möchtet. 

Backpanel

Das Pult verfügt über Phono/Line- und AUX-Eingänge für jedes Deck sowie einen vorhörbaren Session I/O für Battle-Teams, als weiterer Signalpfad oder für Aufnahmen, wie es beliebt. Ferner gehören zwei XLR-/Klinke-Mikrofoneingänge zum Input-Reigen, die sich sowohl auf Mikrofonpegel als auch auf Line-Pegel schalten lassen und diverses Regelwerk nebst digital konfigurierbarer Ducking-Funktion zur Seite gestellt bekommen haben. Für die PA- und Monitoranlage stehen euch symmetrische XLR- (Master) und Klinkenausgänge (Booth) zur Verfügung.

Frontpanel

An der Vorderseite befinden sich neben dem Regelwerk für Mikro 2 und der neuen Tension-Control-Schraube, die auch beim kleinen Bruder Seventy zum Einsatz kommt, weiterhin die Reverse-, Contour- und Deck-Swap-Controls, dazu ein Fußschalteranschluss und die beiden Kopfhörerausgänge.

Bedienoberfläche

Oben befindet sich das Mix- und Klangregelungsbataillon für Mikrofon 1, Turntables/Player, Serato Sampler und Co. sowie das zentrale 4,3-Zoll-Display für Waverforms, Konfigurationen, Navigation und FX nebst zwei Flex-FX-Einheiten zur Verkettung interner Effekte und derer aus Serato, dirigierbar via Touchscreen und haptischen Drehgebern sowie Effekthebeln. 16 Performance-Pads mit RGB-Hintergrundbeleuchtung steuern Hotcues, Loops, Rolls, Slicer, Flips, Pad- und Fader-FX, Pitch-Play und Transport, um einige Modi zu nennen.

Lieferumfang

Der Rane Seventy Two MK2 wird mit Serato DJ Performance-Vinyls, Control-CD, Kabelwerk und einer Pitch ’n Time Serial ausgeliefert und schaltet den Serato DJ Pro DVS-Modus automatisch frei. In vielen Punkten unterscheidet sich der Testkandidat also kaum von der Erstausgabe, daher möchte ich für den grundlegenden Test auf diesen Artikel verweisen. Schauen wir uns an, was sich getan hat und ob sich ein Update auf die neue Generation lohnt.

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