Software
Test
10
31.01.2014

Fazit
(4.5 / 5)

Das Pinguin-Meter bietet neben diesen kleineren Kritikpunkten auf der Habenseite viele nützliche Basis- und Extra-Funktionen. Nicht ganz unproblematisch ist jedoch die Preisgestaltung. Bereits die hier vorgestellte Basis-Stereoversion schlägt laut Liste mit über 830 Euro zu Buche. Das ist vielleicht aus Sicht institutioneller, professioneller Anwender und in Relation zu dedizierter Metering-Hardware nicht viel Geld. Aber vergleicht man als Projektstudio-Musikproduzent diese Summe mit dem Preis einer ausgewachsenen DAW, so erscheint die Anschaffung alles andere als günstig – so dass man auf jeden Fall auch noch einmal einen Blick auf die Optionen wagen sollte. Plattformübergreifend muss hier Steinbergs Wavelab erwähnt werden, das ein hervorragendes, ebenfalls sehr umfangreiches Onboard-Metering mitbringt, Mac-User sollten sich einmal Spectre von Audiofile engineering anschauen. Diese Software bietet einen ebenfalls enormen Funktionsumfang zu einem deutlich geringeren Anschaffungspreis.

Es gilt also festzuhalten: Das Pinguin-Meter leistet viel, und es findet einen guten Kompromiss zwischen Konfigurationsmöglichkeiten und Praktikabilität bei deren Einstellung. Zweifelsohne handelt es sich um ein hervorragendes Messinstrument, aber aus Enduser-Sicht zählt das Preis-Leistungsverhältnis nicht zu den besten Deals am Markt.

  • Pro
  • zahlreiche Messinstrumente
  • ausgesprochen flexible Konfigurationsmöglichkeiten
  • flexibles Signalrouting
  • Contra
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Spezifikationen
  • zehn unterschiedliche Meter (maximanl acht gleichzeitig nutzbar)
  • PPM Meter, Correlation, Goniometer, FFT, RTA, Spectral View, LDN Meter, EBU Loudness, EBU Integrated, MF Correlator
  • flexible Settings auch innerhalb der einzelnen Meter
  • Standalone-Betrieb
  • Signalrouting aus der DAW mittels eines Plug-Ins (VST, AU, DPM)
  • Preis: € 830,62 (UVP)
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