Software
Test
10
05.06.2019

Fazit
(5 / 5)

Native Instruments „Noire“ ist eine satte Ansage. Falls zufällig jemand schon immer genau den Klaviersound von Nils Frahm haben wollte, sollte er zu dieser Library greifen. Aber auch alle anderen, die an Neoklassik oder generellen, weichen Klavierwelten interessiert sind, sind hier gut aufgehoben. Mit dem Pure Instrument hat man einen soliden Flügel und mit der Felt Variante eine feine Ausgangsposition für abstraktere und weichere Welten. Die unendlich vielen Gestaltungsmöglichkeiten, abgerundet durch die Particles-Engine für Sounddesigniges, loten dabei die Möglichkeiten des Klavierklangs bis ins Letzte aus. Ob prinzipiell ein Yamaha-Flügel die beste Wahl war – Nils Frahm hin oder her – oder ob bei dieser Soundwelt z. B. ein alter Bechstein mit seinem extrem präzisen, schlanken, aber weichen Klang nicht noch interessanter gewesen wäre, sei mal dahingestellt. Fakt ist, dass die Library „Noire“ das, was sie verspricht, auch wirklich einhält. Insofern ist sie eine empfehlenswerte Erweiterung der neoklassischen Farbpalette und gerade auch in Kombination mit „Una Corda“ jedem Interessenten ohne Wenn und Aber ans Herz zu legen.

  • PRO
  • Unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten
  • Sehr guter Klang
  • Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Exzellent gestaltetes GUI
  • Ausgesprochen benutzerfreundlich
  • CONTRA
  • Nichts
  • FEATURES
  • 16 GB Content
  • 2 NKI’s; Normal und Felt
  • Particles & „Clean“ Presets
  • Sub Signal
  • Particles Engine inkl. 17 Algorhithm Modes
  • 6 FX inkl. Klavierspieler-Noise
  • Reverb & Replika Delay
  • Systemanforderungen
  • Kostenloser KONTAKT-Player oder KONTAKT (Version 6.0.4 und höher)
  • macOS 10.12, 10.13 oder 10.14 (aktuelles Update), i5
Windows 7, Windows 8 oder Windows 10 (aktuelles Service Pack, 32/64-bit) Intel Core i5 oder gleichwertige CPU, 2 GB RAM
  • Preis: 149,- Euro (Straßenpreis am 5.6.2019)
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