Gitarre
Test
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28.10.2008

PRAXIS UND SOUNDS
Der Wah Effekt des Mark Tremonti Signature Wahs ist fett und ausgewogen. Der charakteristische “Oahh“ Sound ist optimal auf mittiges Gitarren-Equipment abgestimmt und hat einen eigenständigen Sound, der nicht in die Fußstapfen von Vox und Dunlop treten möchte. Daher ist auch hier der Umkipppunkt anders gestaltet als bei den Klassikern. Dieses Pedal hat einen Klang, der irgendwo zwischen traditionellem und modernem Wah-Effekt steht und diese beiden Welten effektiv vermischt.

Mit dem Booster kann man den Amp mächtig anfahren, was ideal für fette Leadsounds ist. Überhaupt ist die Bedienung, genau wie bei der Silver Machine und dem Cry Baby 95Q, perfekt für die Bühne geeignet. Drauftreten und sich wohlfühlen wäre wohl die einfachste Umschreibung für das Arbeiten mit diesen Pedalen. Anders als beim Morley Power Wah Volume ist der Klang des Mark Tremonti Modells größer und mächtiger. Auch bei durchgetretener Platte in der höhenreichsten Einstellungen wirkt der Sound nie dünn, was daran liegt, dass der Regelweg nicht ganz so weit heraufreicht wie beim Schwesterpedal. Das Gerät arbeitet sehr gut in Verbindung mit sattem Gain, der Sound bleibt immer aufgeräumt und schreit perfekt. Da freut sich das Metall-Ohr und der Amp brüllt sich die Röhren aus dem Leib.

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