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10.11.2015

Marshall Astoria - Preview Teststrecke und erste Audios

Ein Traum in 3D - Das Astoria Dual Head

Gratuliere, es ist.....ein Brummer. Schon rein optisch macht das Flaggschiff der neuen Astoria-Linie, der 2-kanalige Astoria Dual, richtig was her. Und das gilt auch für seinen maßgeschneiderten Arbeitsplatz, eine 1 x 12" Box mit Celestion Creamback Speaker. Klar, dass wir dem Amp sofort unter den blauen Rock geschaut haben. Die Bilder findet ihr in unserer Fotostrecke. Und natürlich sind auch Detailaufnahmen des neuen 3-D Schaltungslayouts dabei.

Aber das ist noch nicht alles. Ein paar Audios und ein erstes Statement unseres Testers Robby Mildenberger zum Sound des Amps gibt es selbstverständlich on top! Und genau damit fangen wir jetzt an.

O-Ton Robby:

"Mein erster Eindruck: Der Astoria Dual ist kein archetypischer Marshall, sondern ein Boutiquerocker für allerhöchste Ansprüche. Gitarrenamps mit einer vergleichbaren Dynamik und Präzision findet man selten am Markt. Es ist fast unmöglich, den Amp schlecht klingen zu lassen. Klangliche Dead Spots oder undefinierte Bereiche, konnte ich nicht ausmachen. Das Teil ist zwar unglaublich feinzeichnend, aber bei weitem kein Weichei. Verglichen mit Klassikern, wie dem JCM 800, oder einigen Non-Mastervolume Topteilen, ist hier das Klangkonzept zwar insgesamt weicher und weniger brachial abgestimmt, der Amp drückt aber wie die Wutz und hat genug Reserven, um sich in jeder musikalischen Lebenslage durchzusetzen. Stilistisch sehe ich den Amp im Bereich Joe Bonamassa, Derek Trucks, Brad Paisley, John Mayer - aber auch bei abgedrehten Typen wie Jack White."

Kommen wir zu den Hörbeispielen:

Der Amp hat einen sehr warmen, ausgeglichenen Cleansound, der selbst bei hohen Lautstärken stabil bleibt. Hier steht der Masterregler schon weit über der 12:00 Uhr Marke und reichert den Ton fast unmerklich mit harmonischen, silbrigen Obertönen an, ohne zu viel Kompression an den Tag zu legen.

Der Overdrive Kanal klingt ausgeschlafen und authentisch. Bröseligen Artefakte oder klangliche Unzulänglichkeiten bei leicht verzerrten Sounds, existieren in der Welt des Astoria Dual nicht. Der Amp reagiert unglaublich feinfühlig auf jede noch so kleine Spielnuance. Aber Vorsicht, denn spielerische Unsauberkeiten deckt dieses Stack gnadenlos auf.

Ich kenne kaum einen Gitarrenamp, der so extrem auf die verwendete Gitarre reagiert, wie das Schlachtschiff der Astoria Serie. Mit meiner Gibson SG kommt der holzige und schmatzige Primärklang des Instruments sehr gut zur Geltung. Verzerrungstechnisch ist hier aber das Ende der Fahnenstange erreicht. Mehr Zerre geht dann nur noch in Kombination mit einem hochwertigen Booster oder Overdrive-Pedal.

So, nachdem ihr euch einen ersten Höreindruck verschafft habt, ist es jetzt Zeit für die Fotostrecke. Ein Klick auf das Bild unten - und schon seid ihr am Ziel!

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