Test
2
10.01.2014

Fazit
(4.5 / 5)

Auch wenn es verwundern mag: Von den Lewitts, die ich bislang in der Hand und "im Ohr" hatte, gefällt mir das LCT 240 am besten. Das hat einerseits mit dem durchaus ordentlichen Preis-Leistungsverhältnis zu tun, zu welchem der eigentliche Preis ja immer nur einen Teil beiträgt. Das Verhältnis zu Ausstattung, Verarbeitungsqualität und natürlich Klang ist wirklich ordentlich. Lewitts “Spirenzken”, also Features, die für viele Anwendungen und Anwender nicht unbedingt notwendig erscheinen und immer ein bisschen nach Marketing-Trick duften, würde ich nicht vermissen, wenn sie fehlen würden. Also: Das Lewitt LCT 240 ist ein flexibles, ordentlich klingendes Studiomikrofon zum kleinen Preis. Es ist zwar – anders als die Optik suggeriert – ein Kleinmembraner, doch das muss nicht nachteilig sein. 

  • Pro
  • pegelfest, gute Wiedergabe auch bei hohen Pegeln
  • preiswert
  • natürliche Höhenwiedergabe
  • Contra
  • weniger flexibel als klassische Kleinmembranmikros
  • Spezifikationen
  • Empfängerprinzip: Kleinmembran-Druckgradientenempfänger
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Wandlerprinzip: Elektret-Kondensator
  • Betriebsspannung: 44 - 52 V Phantomspeisung
  • Frequenzgang: 20 Hz - 20 kHz
  • Übertragungsfaktor: 8 mV/Pa
  • THD+N: 16 dB (A-bewertet)
  • maximaler Schalldruckpegel: 146 dB SPL (0,5% THD)
  • Pad: 10 und 20 dB schaltbar
  • HPF: 40 Hz (12 dB/oct), 300 (6 dB/oct)
  • Ausgang: XLR
  • Preis: EUR 297,- (UVP)
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