Gitarre Hersteller_Kala
Test
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06.04.2019

Praxis

Sound

Dieses Sopranmodell von Kala überzeugt mit einem recht voluminösen Klang. Reichlich Mitten sorgen für eine direkte Ansprache, es klingt warm und weniger höhenlastig. Der Spieler bekommt einen ausgereiften Sound, der direkt Urlaubs-Feeling aufkommen lässt. Auch in den hohen Lagen punktet das Modell mit einem vollen Ton, und so steht auch den ersten Soloeinlagen nichts im Wege. In Anbetracht des Kaufpreises gibt es hier wahrlich nichts zu meckern.

App

Ein Instrument ist schnell angeschafft, aber wie bringt man sich das Ganze im Alleingang ohne einen Lehrer bei? Für diesen Fall hat sich Kala eben dieses Starter Kit ausgedacht und stellt mit der App die passende Unterstützung für den motivierten Autodidakten. Neben einem integrierten Stimmgerät, das sehr intuitiv und gut funktioniert, gibt es eine schier endlose Auswahl an Songs aus allen möglichen Genre-Bereichen. Die Tutorials sind in Form von Youtube-Videos verlinkt und sehr kurz gehalten. Die Akkorde werden mit dem üblichen Diagramm vorgestellt und einmal angespielt. Die Strumming-Videos sind ebenfalls ohne Erklärung, aber gut illustriert, sodass sich auch Anfänger zurechtfinden. 

Tiefergehende Tipps zu Haltung und Spieltechnik finden wir hier nicht und die Play-Alongs sind rudimentär gehalten, das heißt, es geht direkt ohne große Erklärung in die verschiedenen Songs, die soundtechnisch recht vereinfacht daherkommen. Zweck ist es, dass der Spieler die Akkorde spielerisch lernt. Ein Bewertungssystem motiviert, an der Sache dranzubleiben. Insgesamt ist die Aufmachung der App ziemlich cool und für den Anfänger bietet sie eine tolle Übungsmöglichkeit. Die App läuft stabil und hat ein tolles Design. Nach vier Tagen ist dann die kostenlose Testphase beendet. Die App kann danach weiterbenutzt werden, bestimmte Inhalte sind dann aber kostenpflichtig.

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