Gitarre Hersteller_Joyo
Test
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21.08.2020

Praxis

Getestet wird das Atmosphere Reverb mit Stratocaster und Patrick Eggle Berlin Plus (PRS-Style Gitarre) sowohl vor einem Budda Superdrive 80 Combo als auch in dessen FX-Loop. Abgenommen wird ein WGS Veteran 30 Speaker mit einem Mix aus Shure SM57 (dynamisch) und Superlux R102 (Bändchen).
Nach einem Durchgang im Bypass hören wir zunächst das Plate-Reverb. Der typische höhenbetonte Nachhall wurde hier gut eingefangen und die Modulation klingt in der 12-Uhr-Stellung angenehm und nicht übertrieben.

Mix Decay Tone Mod
12:00 11:00 12:00 12:00

Im Church-Setting wurde die Modulation deutlich subtiler gehalten und die Hallfahne erscheint dunkler und räumlicher als zuvor. Mit dem Decay-Poti auf 14 Uhr entsteht so ein toller Raumhall, den man als erstes Highlight des R-14 verbuchen kann.

Mix Decay Tone Mod
12:00 14:00 10:00 14:00

Auch der Spring Modus erinnert sofort an das Original, wirkt jedoch im Ausklang etwas steril. Hier wäre ein Tremolo-Effekt als Modulation vielleicht sinnvoller gewesen, um ein wenig Fender-Flair zu versprühen.

Mix Decay Tone Mod
10:00 9:00 14:00 10:00

Als nächstes Highlight entpuppt sich der Eko-Verb-Modus, denn hier wurde dem Pedal ein digitales Delay spendiert, dessen Tempo sich über das Mod-Poti steuern lässt. Dies erhöht den Nutzen des Testkandidaten natürlich enorm und erspart dem Nutzer unter Umständen die Anschaffung eines weiteren Pedals.

Mix Decay Tone Mod
12:00 12:00 12:00 12:00

Das Shimmer-Reverb addiert der Hallfahne eine hohe Oktave hinzu und sorgt so für einen Synthesizer-ähnlichen Effekt.

Mix Decay Tone Mod
12:00 15:00 9:00 15:00

Der Comet-Modus fügt dem Hallsignal einen Flanger-Effekt hinzu, der sich in seiner Geschwindigkeit mit dem Mod-Poti regeln lässt. Auch hier lassen sich sehr ansprechende sphärische Klänge erzeugen.

Mix Decay Tone Mod
12:00 12:00 12:00 12:00

Für die letzten drei Beispiele wird das Reverb in den FX-Loop des Amp geschaltet. Auch hier erfüllt es seine Aufgabe ohne Beanstandungen. Etwa ab der 12-Uhr-Stellung des Mix-Potis wir der Dry-Anteil des Signals bis aufs Minimum beschnitten und eignet sich daher auch für die Einbindung in einen parallelen FX-Loop. Am Ende des folgenden Beispiels wird der Mix-Regler auf das Maximum erhöht um nur noch den Reverse-Effekt in der Hallfahne zu hören.

Mix Decay Tone Mod
12:00 11:00 9:00 9:00

Wir bleiben im FX-Loop des verzerrten Amps und lassen im Forest-Modus ein wenig Arena-Feeling aufkommen.

Mix Decay Tone Mod
12:00 11:00 9:00 15:00

Im Pulse-Modus wird dem Hallsignal ein Tremolo-Effekt beigemischt und sorgt so für schwebende Klänge.

Mix Decay Tone Mod
12:00 14:00 12:00 14:00
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