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Test
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01.08.2011

Istanbul Agop Xist Test

Beckenset

Die Existenz am Ständer

Eigentlich wollte ich diesen Test mit der Klärung der Frage beginnen, warum meine heutigen Testkandidaten „Xist“ heißen. Da ich aber schon im ersten Satz der Wikipedia-Erklärung des Begriffs Existenzialismus kein einziges Wort verstehe, widme ich mich lieber der ebenso interessanten Frage: “Warum heißen Becken eigentlich Becken?” Die Antwort ist: Wegen ihrer Form. Auch im Englischen ist das der Fall: Das Wort Cymbal (zu deutsch auch Zimbel) stammt nämlich vom lateinischen „Cymbalum“ ab, was wiederum die lateinische Form des griechischen Begriffs „Kumbalon“ ist, welches eine Abwandlung des Wortes für Schüssel, Schale oder eben auch Becken ist.

Aber auch andere interessante Dinge sind mir auf dem Weg zu diesem Wissen begegnet. Zum Beispiel heißen Becken auf Italienisch „Cinelli“. Ein sehr ähnlich klingendes, altes deutsches Wort für Becken ist auch „Tschinelle“. Das benutze ich gleich beim nächsten Mal im Studio. „Kannste mal die Tschinellen im Mix ein bisschen leiser machen?” Das Beste ist aber, finde ich, das Folgende: 1914 veröffentlichten Erich von Hornborstel und Curt Sachs die sogenannte Hornborstel- Sachs- Systematik, in der sich die beiden die Mühe gemacht haben, alle Musikinstrumente der Welt zu erfassen und zu kategorisieren. Demnach ist ein Becken eine „ausgebogene Gefäßklapper“ und zählt zu den „Gegenschlagidiophonen“. Ein Idiophon ist übrigens ein Musikinstrument, das den Klang als Ganzes schwingend erzeugt. Hui, ist das kompliziert! In Thailand dagegen heißen kleine, mit der Hand gespielte Becken einfach „Ching“. Tsching!... da weiß man doch sofort, was gemeint  ist. Nach dieser simplen Systematik hieße dann die Bassdrum „Bumm“, die Snaredrum „Tschak“ und die Hi-Hat „Zz“, super, fertig. Jetzt gehs ich „Bschschsch“ testen.

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