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07.06.2010

Basics - Harmonic Mixing

Modeerscheinung oder Maß aller Dinge?

Yin und Yang fürs DJ-Set

Es gibt DJs, die verstehen es, die Tanzfläche ohne Unterbrechung und Umschweife zu rocken und die Crowd auf eine durchgehende Reise zu schicken. Dazu gehört aber nicht nur, einen technisch einwandfreien Mix hinzulegen. Entscheidend ist auch, die passenden Tracks parat zu haben. Manch einer schwört in dieser Hinsicht auf bedingungslose Intuition und Beobachtungsgabe, ein anderer auf vorselektierte Playlisten und Erfahrungswerte. Doch reichen technische Finesse und gute Platten heute tatsächlich noch aus? Wie kann sich der DJ in Zeiten von automatischer Beatsynchronisation und Geniuslisten von der Konkurrenz abheben? - Vielleicht durch Harmonic-Mixing, wo Softwarealgorithmen das Lauscherlebnis auf ein harmonisches, höheres Level hieven wollen.

Aber benötigen wir tatsächlich einen Computer, der uns signalisiert, welche Songs zueinanderpassen? Hat ein DJ, der erweiterte Mixtechniken einsetzt, nicht in der Regel auch bereits ein ausgeprägteres Gehör für Harmonien entwickelt? Programme wie Mixed in Key jedenfalls wollen ihm die Zusammenstellung einer wohlklingenden Session erleichtern, denn sie berechnen die Tonarten der Songs, um auch dem musiktheoretisch unerfahrenen Plattendreher ein gesamtheitlich stimmigeres Set zu ermöglichen. Das Lager der Beschallungsfreunde ist wie immer gespalten. Befürworter motivieren zum Keymix und plaudern über ihre Erfahrungen. Andere pfeifen - vielleicht zurecht - auf den Einsatz des „Schlüssel“-Tags. Wir wollen hier einmal Technik und Tools vorstellen.

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