Gitarre Hersteller_Fender
Test
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15.04.2018

Praxis

Sound:

Ich parke den The Bends Kompressor vor meinen Marshall JVM 410 und nehme die angeschlossene, mit Vintage 30 Speakern bestückte 2x12" Box mit einem SM 57 ab. Alle Audiofiles habe ich selbstverständlich klanglich nicht weiter bearbeitet.

Im ersten Durchgang ist der Amp erst ohne, dann mit aktiviertem Kompressor zu hören. Drive zeigt dabei auf 15 Uhr, alle weiteren Regler stehen in der 12-Uhr-Position.

Der Ton wird spür- und hörbar angedickt und rückt ein klein wenig nach vorne. Dabei geht der Kompressor recht feinfühlig vor und lässt das Signal "atmen".

Im nächsten Beispiel drehe ich den Recovery-Regler in die Minimalposition, dann auf Rechtsanschlag. Auch hier zeigt Drive auf 15 Uhr.

Im zweiten Beispiel kann man gut heraushören, wie sich die erhöhte Recovery-Positionierung des Reglers im Klang bemerkbar macht. Die Attacks werden nicht so deutlich herausgearbeitet wie im ersten Audiofile.

Für das nächste Beispiel drehe ich den Drive-Regler auf 16 Uhr, positioniere Recovery in die Minimalstellung und spiele eine Singlenote-Linie.

Um die Attacks für die perkussive Spielweise herauszuarbeiten, macht die Minimalstellung des Recovery-Reglers am meisten Sinn und das Resultat kann sich hören lassen! Die Noten werden in der Lautstärke angeglichen und kommen ausgesprochen schnell aus den Speakern.

Wie der Kompressor am angezerrten Amp klingt, hören wir in den nächsten Beispielen. Aber zuerst spiele ich den Amp ohne Pedal an.

Und nun mit aktiviertem Pedal, wobei Recovery auf 10 Uhr zeigt und Drive auf 16 Uhr.

Auch hier macht der Einsatz des Kompressors Sinn, denn die Spielweise ändert sich erheblich, da das Spiel erleichtert wird. Die Töne stehen länger und auch das Anschlagsverhalten ändert sich.

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