Test
3
27.11.2013

Fazit
(4.5 / 5)

Der Prophet-12 ist auf seine Art ein würdiger Träger dieses klingenden Namens und ein weiterer Geniestreich von Dave Smith. Seine hybride Architektur mit digitalen Oszillatoren und analogen Filtern bietet die großen Vorzüge überwältigender Flexibilität und Soundpower, liefert aber gleichermaßen analogen Charakter und Vintage-mäßiges Klanggewicht. Der Synthesizer sieht grandios aus und lässt sich toll spielen und bedienen. Auch bei der Fertigungsqualität gibt es keine Fragezeichen. Ein Eingang für ein externes Signal wäre schön gewesen, ebenso etwas ausgefuchstere Features beim Delay und ein Hall, aber das ist dann wirklich schon sehr weihnachtsmäßig gedacht.

Wer ein polyphones Monster mit praktisch unendlichen Klangmöglichkeiten bei gleichzeitig guter Bedienbarkeit sucht, kommt an diesem Neuling nicht vorbei.

  • Pro
  • hervorragender Sound, zwölfstimmig polyphon
  • riesige klangliche Möglichkeiten durch vier digitale Oszillatoren plus Suboszillator
  • Lowpass- und Highpass-Filter, 4 Envelopes
  • gute Fertigungsqualität
  • gute Bedienbarkeit
  • Contra
  • Delay-/Effektsektion könnte mehr bieten
  • Facts
  • 12-stimmig polyphon
  • 61 Tasten
  • 4 Oszillatoren pro Stimme für klassische und komplexe Schwingungsformen
  • ein Sub-Oszillator
  • Analoge Low- und High-Pass Filter
  • analoge VCAs
  • Arpeggiator
  • Character-Sektion
  • 4-Tap Stereo-Delay
  • zwei programmierbare Touch-Slider
  • Pitch- und Modulationshandrad
  • LC-Display
  • Anschlüsse: 2x stereo Line-Out (L/R) 6,3 mm Klinke
  • Kopfhörerausgang
  • MIDI-In/Out/Thru
  • USB, Sustain
  • Pedal 1+2
  • Preis: 2975 EUR (UVP), 2690 EUR (Street)
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