Test
8
14.12.2020

Fazit
(4.5 / 5)

Bis auf den zu exponierten Mute-All-Taster kann ich beim besten Willen keinen gravierenden Kritikpunkt an der Behringer S32 Stagebox finden. Dass die S32 Stagebox viel für wenig Geld bietet, dürfte bei einem Gerät mit dem Behringer-Logo nicht wirklich überraschen. Trotzdem ist es die große Ausstattung, die unterm Strich für viele X32-Anwender die Kaufentscheidung fällt. Und das aus guten Gründen.

32 Eingänge & 16 Ausgänge, dazu gleich zwei AES/EBU Digital Outputs, eine Ultranet- und MIDI-Schnittstelle plus zusätzliche ADAT-Ausgänge. Damit dürften die Stageboxen sehr nahe am physikalisch Machbaren operieren. Diese Signalfülle beschränkt allerdings die maximale Auflösung (bzw. Samplerate) auf 44.1 oder 48 kHz. Ein 96-kHz-Betrieb lässt sich mit der Behringer S32 Stagebox nicht realisieren. Ob oder wie wichtig eine erhöhte Samplerate im Betrieb ist, muss jeder selbst entscheiden. Für die meisten User dürfte in dieser Preisklasse ein 96-kHz-Betrieb nicht besonders hoch in der Prioritätenliste stehen. Die Stagebox ist vielseitig einsetzbar, da sie mit allen Pulten der Behringer X32, Midas M32 und der Behringer WING kommuniziert. Für den aufgerufenen Preis ist die Performance exzellent.

  • Technische Spezifikationen
  • Modell: Behringer S32
  • Gehäuse: 3 HE, 19-Zoll, Metall
  • Eingänge: 32 x Mic/Line-Eingänge im XLR-Format, 2 x AES50 Netzwerk, USB (für Firmware-Updates)
  • Ausgänge: 16 x XLR-Line-outs, Kopfhörerausgang, 2 x ADAT, Ultranet
  • MIDI: ja, In & Out
  • Preamps: Midas Design
  • maximaler Eingangspegel: +23 dBu
  • Phantompower: ja, einzeln schaltbar +48 Volt
  • Frequenzgang (bei 48 kHz): 10 Hz – 22 kHz
  • Maximaler Ausgangspegel: +21 dBu
  • Netzversorgung: Schaltnetzteil 100–240 Volt (50/60 Hz)
  • Abmessungen (B × H × T): 483 mm × 242 mm × 138 mm
  • Gewicht: 5.6 kg
  • Preis: 758,- Euro
3 / 3

Verwandte Artikel

User Kommentare