Test
8
31.05.2019

ADJ Focus Spot 4Z und ADJ Focus Spot THREE Z Pearl Test

Moving-Heads mit motorisiertem Fokus, Gobos, Prismen und mehr

Für die Lichtshow auf professionellem Niveau

Mit den Modellen ADJ Focus Spot 4Z und ADJ Focus Spot THREE Z Pearl komplettiert der Hersteller ADJ sein Programm der Moving-Heads, die auf den professionellen Sektor abzielen. Der 4Z liefert eine Lichtleistung von 200 Watt, der THREE Z Pearl bietet 100 Watt. Die Features der beiden intelligenten Scheinwerfer klingen vielversprechend. Schauen wir genauer hin!

Details

Die beiden neuen Familienmitglieder bei ADJ, namentlich Focus Spot 4Z und ADJ Focus Spot THREE Z Pearl, sind als klassische Moving-Heads mit bewegtem Kopf, Yoke und Steuerungschassis aufgebaut. Optisch markanter Unterschied: Der 4Z steht im bühnentypisch schwarzen Gehäuse vor uns, der TRHEE Z Pearl ist perlweiß, sogar inklusive beiliegendem Stromkabel.

Blicken wir den Scheinwerfern ins Gesicht, zeigt sich beim 4Z eine kaltweiße LED mit 200 Watt Leistung. Der THREE Z Pearl Moving Head von ADJ ist mit einer 100 Watt starken, ebenfalls kaltweißen LED bestückt. Auf der Rückseite der Heads ist deutlich zu sehen, welchen Wert ADJ auf die Kühlung legt. Auch hier wiederum diverse Kühlauslassschlitze, beim THREE Z ist das Gitter kreisrund gehalten, beim 4Z rechteckig und noch etwas größer dimensioniert, was der höheren Leistung der LED und dem höheren Kühlbedarf zuzuschreiben ist. Direkt dahinter befinden sich die integrierten Ventilatoren.

Dieses Kühlkonzept wird auf der Ober- und Unterseite des Kopfes fortgeführt. Auch hier sind die Kühlschlitze fest in die formgepressten Komponenten integriert. Montiert sind die einzelnen Bauteile mit wenigen, aber solide haltsicheren Kreuzschlitzschrauben. An Verarbeitung und Montage gibt es nichts zu bemängeln.

Yoke

Der Yoke ist bei ADJ Focus Spot 4Z und ADJ Focus Spot THREE Z Pearl unterschiedlich designt: Beim 4Z ist er in geradliniger U-Form gehalten, beim THREE Z ist er leicht geschwungen, was rein optisch etwas mehr hermacht. Insgesamt ist der THREE Z in meinen Augen etwas eleganter gestaltet. Ein wenig wirkt er, wie im Windkanal entwickelt.

Auf die Seiten geschaut

Seitlich fallen am jeweiligen Chassis die sehr soliden Griffe auf, die ebenso leichte Designunterschiede aufweisen, was allerdings keinerlei Unterschiede in der Handhabung und Stabilität bedeutet. Das sitzt und passt alles sehr gut und orientiert sich am Gesamtgewicht der beiden. Der ADJ Focus Spot 4Z bringt 8,3 kg auf die Waage. Sein Bruder ist mit ca. 11 kg noch etwas schwerer, obschon er eigentlich zierlicher wirkt.

Frontblick Sockel

Auf der Vorderseite des jeweiligen Chassis zeigen sich weitere Unterschiede. Der 4Z verfügt von links nach rechts über einen Flash-Drive-Anschluss, dann kommt das Display, gefolgt von den Touch-sensitiven Bedientastern für die Menüführung und das Editieren der Parameter. Im Gegensatz dazu ist der THREE Z mit IR-Sensor ausgestattet, daneben das Display mit darunter liegenden Bedientastern, in diesem Fall nicht per Touch bedienbar.

Neben dem Display befinden sich Status-LEDs, die Auskunft über den Betriebszustand von DMX über Master bis Slave und Sound geben. Die Bedienfelder sind versenkt verbaut, was der Gerätesicherheit dient, zumal sich auf diese Weise unbeabsichtigte Berührungen vermeiden lassen. 

Rückseite

Das Anschlussfeld auf der Chassis-Rückseite beherbergt die Anschlüsse für DMX-In und DMX-Out in 3-poliger Ausführung, zudem die Anschlüsse für das verriegelbare Stromkabel und die Stromweiterleitung. Nicht zu vergessen: die Sicherung. Wie das Bedienfeld ist auch das Anschlussfeld leicht versenkt konstruiert.

Im Lieferumfang befinden sich neben dem Spot das verriegelbare PowerTwist-Stromkabel, der Omega-Quick-Lock-Bügel sowie die Bedienungsanleitung.

1 / 3
.

Verwandte Artikel

User Kommentare