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20.02.2017

8dio Hybrid Tool Synphony Test

Sample-Instrument für Kontakt VST-AU-AAX Samples

Beethovens Synthie entdeckt?

Die 8dios Hybrid Tools Serie ist eine Sammlung von Sounds, um Film- und Gamemusik mit elektronisch-cineastischen Sounds anzureichern. Dabei handelt es sich  um Booms, Swooshes, Drones, Risers, Downers und weitere Sounds. Die Libraries bieten eine reiche Palette an unterschiedlichen Klängen und wurden bisher schlicht durchnummeriert. Interessanterweise wird mit Hybrid Tools Synphony das erste Mal auf ein bestimmtes musikalisches Genre verwiesen. Ob und inwieweit das Ganze tatsächlich etwas mit symphonischer Musik zu tun hat, haben wir für euch getestet.

Details

Main

Die Library kommt als Instrument im Kontakt-Format. Download und Installation funktionieren, wie bei 8dio üblich, reibungslos und selbsterklärend.

Genau so einfach geht es weiter; das Design ist schlank, funktional und auf intuitive Bedienbarkeit ausgerichtet. Bedeutet im Klartext: es gibt die Fenster „Browser“ und „Sequencer“. In „Browser“ lassen sich die Sounds wählen und es finden sich Optionen für Stack, zum ausufernden Aufeinanderschichten von Sounds, und Gate.

Sequenzer und mehr

Der „Sequencer“ ist, je nach Ausgangsmaterial, entweder ein Arpeggiator (für Flächen, Synthies, Effekte) oder ein Kit-Pad für Beats, in dem sich die einzelnen Bestandteile der Loops editieren lassen. Beide Fenster bieten reichlich Werkzeuge für rhythmische Spielereien. So lassen sich  neben der Art des Arpeggios (abwärts, aufwärts, einfaden, ausfaden, etc.) natürlich auch die rhythmischen Grundwerte verändern (1/16, 1/8, usw. – aber auch 3/64!). Daneben können außerdem Swing-Rate, Oktavlage und die Patternlänge (1 bis 16 Anschläge) eingestellt werden. All das gilt auch für das Kit-Pad.

Untenrum abgerundet werden Browser und Sequencer von Knobs zur allgemeinen Klanggestaltung. Darunter natürlich Standards wie Attack und Release, aber auch Interessanteres wie Pitch Enveloper, Glide und Offset zur Startverschiebung des Samples. 

Effects

Das Synphony-Tool bietet eine solide Effektpalette. Neben den Standards (EQ, Reverb) stehen Filter, Degrader, Delay und Transform auf der Karte. Beim Degrader handelt es sich um Bitcrusher und Distortion. Transform layert den Sound und der Layer klingt als Echo deutlich nach. Da dieser Effekt mit reichlich Presets geliefert wird und natürlich Möglichkeiten zur weiteren Einstellung hat, sind die Möglichkeiten zum Layern außerordentlich vielseitig.

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