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23.06.2015

10 Dinge, die man als Musiker nicht hören will

...und wie man damit umgeht.

Als Musiker begegnet man immer wieder den gleichen Fragen und Bemerkungen zu seinem Job. Wir haben für euch die absoluten Klassiker rausgesucht. Viele von euch werden sicherlich den ein oder anderen Kommentar kennen.

1) Was ist dein richtiger Job?
Es ist allgemein bekannt, dass Musiker nicht von ihrer Arbeit leben können. Streng genommen ist „Musiker“ auch gar kein richtiger Job. Wie schon viele Eltern gesagt haben, sagen und sagen werden: „Mach lieber was Vernünftiges!“

2) Geh doch mal zu DSDS!
Nein, danke. Außerdem ist man als Musiker bei DSDS nicht gern gesehen.
 
3) Was ist dein Backup-Plan? 
Ganz wichtig! Als Musiker muss man einen Backup-Plan haben. Andere Menschen haben ja auch einen Backup-Plan, falls die Karriere „Irgendwas-mit-Medien“ nicht klappt. 

4) Spiel uns doch mal was vor!
Aber nur wenn du mit mir ein Verkaufsgespräch über Versicherungen führst... Vielleicht besser doch nicht. Wo ist meine Gitarre?

5) Du versuchst also Musiker zu sein?
Um ehrlich zu sein, habe ich mit 6 Jahren versucht Musiker zu werden. Nach 20 Jahren Übung und professioneller Ausbildung bin ich tatsächlich Musiker.

6) Du klingst wie …!
Ja toll! Nichts im Musikgeschäft ist wichtiger, als verwechselt zu werden. Moment mal!

7) Um erfolgreich zu werden, muss man schon gut sein.
Eine Tatsache, die wohl ausschließlich für die Musikbranche gilt.

8) Wann hört man dich mal im Radio?
Jetzt kommen wir der Sache schon näher. Man ist natürlich nur Musiker, wenn man im Radio gespielt wird! Das erinnert an die Sache mit dem Baum, der im Wald umfällt: Wenn man dich nicht hört, existierst du als Musiker nicht.

9) Heute kommt Musik nur noch aus dem Computer.
Musiker sollten sich schämen, Computer zu benutzen! Wir sollten uns lieber ein Beispiel an anderen Branchen nehmen. Übrigens, wie war das letzte Konzert von David Guetta?

10) Musik ist viel zu teuer. Als Kunst sollte sie jedem frei zugänglich sein.
So ist es. Vergessen wir mal kurz den Aufwand, die Mitarbeiter, oder die Kosten für Studio und Instrumente. Ich finde auch, dass das Essen in Restaurants umsonst sein sollte. Essen müssen wir schließlich alle.


Dass Musiker reichlich Zündstoff für Klischees geben, wird wohl niemand abstreiten. In unserer Klischee-Bibel gehen wir diesem Thema auf den Grund.


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