Mit Digitone II modernisiert Elektron den kompakten FM-Synthesizer: 16 freie Tracks und Stimmen, mehr Machines sowie der bewährte Elektron-Sequenzer mit nun 128 Steps. Wie Digitakt II und Syntakt setzt Digitone II auf kompakte Formen, dunkelt die Optik ab und verbindet so digitale Klangerzeugung für Drums, Flächen und Bässe galant zu komplexen Groovebox-Arrangements.

Anders als beim Performance-orientierten Tonverk oder dem gar klassischen Digitakt II ist Digitone kein Sampler: Samples lassen sich hier weder aufnehmen noch laden.
Stattdessen setzt die schwarze Kiste auf acht FM-Algorithmen, sieben FM-Drums sowie zwei weitere “VA-Synths” namens Wavetone und Swarmer. Umfangreiche Sound- und Parameter-Locks sorgen für tiefmodulierte Elektron-Workflows und bringen Bewegung ins Stereofeld!
- 16 flexible Tracks mit 16 Stimmen und 128 Steps
- FM Tone, FM Drum, Wavetone und Swarmer
- starke Parameter-Locks und Track-Layering
- Arpeggiator pro Synth-Track
- kein Sampling
- typischer Elektron-Sound
- wenig Presets und nur wenige Kits
DETAILS
Was ist neu am Digitone 2?
Elektron Digitone II ist ein 16-spuriger und 16-stimmiger digitaler Synthesizer. Er verdoppelt so allein die Polyphonie gegenüber dem Vorgänger. Klassische FM-Synthese wird organisiert als SYN-Machines; darunter FM Tone, FM Drum sowie WaveTone und Swarmer. Die so geladenen Synths bieten bis zu vier Pages aka 4×8 Parameter – neben den Standards: Filter, Amp, FX & Mod.

Die virtuellen Machines kann man außerdem frei auf einen der 16 Tracks verteilen. Alternativ kann man die Spuren für umfangreiches MIDI-Sequencing und CC-Control nutzen. Patterns dürfen übrigens mit bis zu 128 Steps erfreulich lang werden.
Mit dem Track Layering lassen sich zudem mehrere Tracks mit derselben Note über den Step-Sequenzer programmieren oder über die angedeutete Klaviatur auslösen, sodass zwei Presets oder mehr erklingen. Die Stimmverteilung erfolgt dynamisch, bei maximal 16 ist jedoch Schluss.

Welches Konzept verfolgen die Klangerzeuger?
FM Tone führt das bekannte Digitone-Konzept mit acht FM-Algorithmen fort, FM Drum hingegen liefert sieben Algorithmen für perkussive Sounds. Wavetone kombiniert wiederum zwei traditionellere Oszillatoren mit flexibler Waveshaping-Struktur und auch Phase-Distortion, während Swarmer mit seinem Haupt-Oszillator sechs verstimmten Zusatz-Oszillatoren für besonders breite Klänge anregt.
Bei der weitergehenden Klangformung legt Digitone II ebenfalls zu. So stehen nun gleich sechs FLTR-Machines bereit, darunter Multi-Mode, Lowpass 4, Equalizer, Comb-, Comb+ und Legacy LP/HP.
Pro Stimme/Track kommen dann Base-Width-Filter, Overdrive, Bit- und Sample-Rate-Reduction hinzugefügt werden. Abgerundet wird es durch Master-Overdrive, Stereo-Kompressor sowie drei Send-Effekte namens Delay, Reverb und Chorus.

Der External In kann ebenfalls von den Send- und Master-Effekten profitieren, sowie als Sidechain für den Compressor pumpen, der übrigens auch einzelnen Tracks zugewiesen werden kann. Input wie Output arbeiten mit maximal +18dBu.
Generator Pro
Der Sequencer wurde ebenfalls erweitert: Neu ist ein Euclidean Sequence Generator, mit dem sich rhythmische Variationen schnell erzeugen lassen. Zusammen mit Trig Conditions, Trig Chance, Retrig, Parameter Locks und Micro Timing bleibt der typische Elektron-Workflow tief und lebendig.
Schön ist außerdem, dass jede Synth-Spur über einen eigenen Arpeggiator verfügt. Die drei LFOs pro Voice bleiben ohne zusätzliche Matrix reduziert und der Sound somit weiterhin etwas statisch, Stichwort Micro-Timing, Vintage-Drifts und sowas.
Bei den Anschlüssen hat sich ebenfalls wenig geändert: zwei 6,35 mm Eingänge, zwei 6,35 mm Ausgänge, Dreimal DIN-MIDI für In/Out/Thru, der Kopfhörer-Ausgang, das oldschool USB Typ-B und das Netzteil entsprechen im Wesentlichen dem Vorgänger.

























Blubby sagt:
#1 - 20.06.2026 um 10:29 Uhr
In der Überschrift steht die Digitakt, aber der Test vom Digitone
Blubby sagt:
#2 - 20.06.2026 um 10:29 Uhr
In der Überschrift steht die Digitakt, aber der Test vom Digitone
Sven sagt:
#3 - 20.06.2026 um 10:32 Uhr
In der Review sind die Bezeichnungen der Geräte total durcheinander. Das getestet Gerät ist ja der Digitone II, und nicht der Digitakt II. Das sollte mal korrigiert werden.
uff sagt:
#4 - 20.06.2026 um 10:51 Uhr
so geht sauberer Journalismus