Mit dem Tone King Royalist Preamp Pedal packt der US-Hersteller den Sound seines Royalist-Amps in ein kompaktes Bodentreter-Format. Die Vorlage fußt auf den wohl drei bedeutendsten Marshall-Modellen: dem JTM45, dem Plexi und dem 70er Super Lead. Zwei Kanäle, ein Reverb und drei schaltbare Speaker-IRs vervollständigen das Paket.

- authentische, klassische Marshall-Sounds
- hervorragende Ansprache und Dynamik
- flexibel von clean bis Medium-Gain
- gute Werks-IRs, eigene IRs möglich
- umfangreiche Konnektivität
- ausgezeichnete Pedalplattform
- keins

Das Tone King Royalist Preamp Pedal punktet mit kompakten Maßen
Der Tone King Royalist Preamp steckt in einem robusten Metallgehäuse mit den Abmessungen 183 × 147 × 70 mm (B × L × H) und orientiert sich damit am Formfaktor des Imperial-Pedals sowie der Friedman-IR-Serie. Die drei Fußschalter dienen zum Aktivieren des Pedals, zum Ein- und Ausschalten des Reverbs sowie zum Kanalwechsel. Über ihre Zweitfunktionen lassen sich zudem Presets speichern und die Speaker-Simulation deaktivieren.
Die Bedienung gestaltet sich sehr übersichtlich
Auf der Oberseite sind die Bedienelemente übersichtlich angeordnet: Pro Kanal stehen jeweils Regler für Reverb, Treble, Middle, Bass, Volume und Attenuation zur Verfügung. Volume und Attenuation arbeiten dabei Hand in Hand, denn während der Volume-Regler sowohl den Zerrgrad als auch die Lautstärke bestimmt, lässt sich letztere über Attenuation wieder entsprechend zurücknehmen. Ergänzt wird das Layout pro Kanal durch einen dreistufigen Cab- und Mode-Switch sowie einen zweistufigen Fat-Schalter.
Tone King Royalist Preamp Pedal: Maximale Anschlussvielfalt im Pedalformat
Das Royalist-Pedal zeigt sich äußerst großzügig bei den Anschlussmöglichkeiten. Neben dem Instrumenteneingang stehen ein Stereo-FX-Loop, ein Kopfhörerausgang, MIDI-In sowie ein Stereo-XLR-Out bereit. Für den Betrieb mit einem Verstärker hat Tone King zudem die Anschlüsse „To Amp In“, „From Amp Send“ und „To Amp Return“ spendiert. Gegen mögliche Brummschleifen hilft ein integrierter Ground-Lift. Abgerundet wird das Paket durch einen USB-C-Port sowie den Anschluss für das im Lieferumfang enthaltene Netzteil.
Speaker-IRs, Filter und Feintuning per Software
Über den USB-Port lässt sich der Royalist mit einem Computer verbinden, wodurch der Editor Zugriff auf zusätzliche Funktionen eröffnet, die direkt am Gerät nicht verfügbar sind. So stehen hier 20 Speaker-IRs zur Auswahl, zudem können eigene Impulsantworten importiert werden. Darüber hinaus sind pro Kanal ein Low- und ein High-Pass-Filter integriert, während die HF-Comp-Funktion den Höhenverlust bei weit aufgedrehtem Attenuator ausgleicht.






















