Mit seiner Ausstattung signalisiert das Melofty Axom Max selbstbewusst, dass es sich als Mitkonkurrent in der von Line 6, Neural DSP, Kemper oder Fractal Audio dominierten Modeler-Oberliga sieht. Das Floorboard ist das erste Produkt des noch neuen chinesischen Herstellers, ein Audio-Prozessor mit Amp-Modeling plus Effekten und einem auch sonst üppigen Portfolio an Features. Ein solides Metallgehäuse beherbergt das Axom Max mit großem Touch-Display, ausreichenden Schaltmöglichkeiten und einem Expression-Pedal für den flexiblen Bühnenbetrieb. Dazu ein Arsenal von über 400 Amp-Modellen, NAM, IR-Player, Synth-Engine sowie eine eigene Tone-Capture-Funktion.

- solides Gehäuse
- großes Touch-Display
- erstklassiges Bedienkonzept
- Ausstattung mit Amp-Modellen, Effekten und Synth-Sounds
- Laden von NAM-A2-Files und IRs möglich
- MFIM Tone-Capture
- Signalkette mit 18 Modulen gleichzeitig
- zwei separate Signalwege
- zwei FX-Loops
- 60-Minuten-Looper
- USB-Audio-Interface mit 8 In/8 Out
- keins
Was sind die besonderen Eigenschaften des Melofty Axom Max?
Das Melofty Axom Max besticht in erster Linie mit seiner extrem üppigen Ausstattung. Zu den unzähligen Amp/Cab-Modellen und Effekten gesellt sich die DeepSynth-Engine zur Erzeugung von Synth-Sounds, für die man keinen speziellen Pickup benötigt.
Weiter geht es mit den Lademöglichkeiten von NAM-Files und IRs. Die MFIM (Multidimensional Fusion Inverse Modeling)-Technologie erstellt eigene Tone-Captures von Amps, Pedalen und Cabs. Integriert sind außerdem Stereo-Looper, Bluetooth-Audio für Backing-Tracks und eine Audio-Interface-Funktion zum Aufnehmen über USB-C.
Mit welchen Anschlüssen ist das Melofty Axom Max bestückt?
Alle Anschlüsse befinden sich an der Stirnseite des Gerätes. Zwei unterschiedliche Eingänge, Guitar-In (Klinke) und Mic/Line-In (Klinke/XLR-Combi), sowie zwei separate FX-Loops mit jeweiligen Send- und Return-Anschlüssen. Auch die Stereoausgänge gibt es in zwei Varianten, einmal als Klinke und einmal als symmetrischen XLR-Anschluss, dazu ein Kopfhöreranschluss. Die beiden XLR-Ausgänge verfügen über einen Ground-Lift-Schalter.
Das Melofty Axom Max ist mit einem 5-Pol-MIDI-In und Out/Thru bestückt, es können aber auch MIDI-Signale über den USB-C-Anschluss gesendet werden. Dieser dient logischerweise auch zur Verbindung mit einem Computer (USB-Audio, Firmware-Updates, Axom Controller App).
Klare Struktur – die Bedienoberfläche des Melofty Axom Max
Im Display wird die Signalkette mit allen 18 Modulen angezeigt, dazu im unteren Bereich diverse Schaltflächen mit zusätzlichen Menüs wie Tuner, BPM-Eingabe, Signalfluss etc. Alles wirkt sehr übersichtlich und beim Antippen eines Moduls öffnet sich das Effektmenü. Dort können Amp, Cab oder Effekte in das entsprechende Modul geladen und eingestellt werden.
Die Bedieneinheit ist klar strukturiert und intuitiv bedienbar – ein Blick in die Bedienungsanleitung erübrigt sich meines Erachtens für die ersten Schritte. Darstellung und Editieren per Touch-Display sind so gelungen, dass man eigentlich keine App benötigt. Dabei entspricht die Optik der App (Tablet & Computer) nahezu 1:1 der des Touch-Displays. Die Verbindung per Bluetooth läuft einwandfrei.
Entspricht das Angebot dem Preis?
Das Melofty Axom Max präsentiert sich als hochwertiges Effektgerät, das auf jeden Fall für den Bühnenalltag sehr gut gerüstet ist. Mit reichlich Fußtastern, einem Expression-Pedal, einem 7″-Touch-Display sowie einer sehr üppigen Ausstattung entspricht es dem aktuellen Standard in dieser Preisklasse.




























Ken sagt:
#1 - 21.10.2026 um 11:53 Uhr
NAM A2 ist in Kombi als Bodertreter mit guten Effekten einfach wunderbar. Selbst Fractal Audio integrieren NAM A2 in der Beta. Hallo Kemper, jemand zuhause? Als alter Kemperuser würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mutig genug oder sagen wir mal, kundenorientiert ausgerichtet, auch NAM A2 aufzunehmen. Die Kempereffekte sind allemale gut genug.