Test
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16.12.2019

Zoom F6 Test

Field Recorder mit sechs Eingängen

Aufnahmen mit größerer Dynamik

Nachdem es im hochpreisigen Marktsegment bereits mehrere Field Recorder mit dualer AD-Wandlung gibt, bringt nun die Firma Zoom einen günstigeren Recorder auf den Markt, mit dem die Japaner gleich noch eine Schippe drauflegen. Denn im F6 werden Dual A/D-Wandler mit 32-Bit-Float-Aufnahmetechnik kombiniert, was zu einem Dynamikumfang von 131 dB führt und damit den Gainregler überflüssig machen soll.

Details

Lieferumfang

Was sich in der Verpackung befindet, ist relativ übersichtlich. Neben dem F6 selbst bekommt man nur eine Kamera-Adapterplatte, vier AA-Batterien, eine Kurzanleitung sowie Downloadcodes für Cubase LE und WaveLab LE. Weiteres Zubehör, auch ein passendes USB-Kabel, ist optional – es muss gesondert erstanden werden.

Äußerliches

Der F6 ist in einem kompakten, gut verarbeiteten Gehäuse untergebracht. Links und rechts befinden sich Metallbügel, mit deren Hilfe der Recorder zum Beispiel an einem Taschengurt befestigt werden kann. Bis auf den Ein-/Ausschalter sowie den Regler für die Kopfhörerlautstärke sind alle Bedienelemente und das farbige Display auf der Vorderseite untergebracht, sodass diese auch dann gut zugänglich sind, wenn sich der Recorder hochkant in einer Tasche befindet.

Die Mikrofonanschlüsse, der Line Out sowie die Buchsen für USB, Kopfhörer und Timecode verteilen sich auf die rechte und linke Seite des Recorders. Das Gewinde zur Befestigung auf einem Kamerastativ und das Batteriefach für Standardbatterien sind in den Boden des Zoom F6 integriert.

Auf der Oberseite des Zoom F6 befinden sich vier sehr schicke Schrauben. Sie dienen nicht Dekorationszwecken, sondern zur Befestigung der Kamera-Adapterplatte. Mit Hilfe dieser Platte kann der Recorder unter einer Kamera mit Stativgewinde befestigt werden.

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