2012_Jahresrueckblick Workshop_Folge
Workshop
6
13.11.2008

 In unserer letzten Übung steht das Lockern der Zunge im Mittelpunkt.

Video-Clip - Das Lockern der Zunge

Fassen wir also nochmal zusammen: beim Singen sollte die Zunge vorne  bleiben und der Zungenrücken nach unten gewölbt liegen. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass der Stimm-Apparat nicht behindert wird und seine Arbeit optimal verrichten kann. Zusätzlich dazu bleibt der weiche Gaumen oben. Das hört sich ein wenig kompliziert an, ist aber eine ganz natürliche Angelegenheit: wir machen das immer, wenn wir gähnen. Wichtig ist aber, zu jeder Zeit darauf zu achten, dass die Zunge auch wirklich vorne bleibt. Das erfordert ein wenig Konzentration, wird bei regelmäßigem Üben aber schnell zur Routine.

 

DER VOKALAUSGLEICH/ANGLEICH

In der deutschen Sprache unterscheiden sich die verschiedenen Stammvokale(a-e-i-o-u) in Stimmsitz und Mundhöhlengröße (Zungen- bzw. Gaumenstellung). Das „a“ ist zwar „groß“, aber wird relativ weit hinten geformt, das „u“ ist „klein“, ensteht aber vorne. Das Ziel des Vokalangleichs ist es, die einzelnen Vokale ineinander fließen zu lassen, um dadurch die Unterschiede zu überbrücken. Dass heißt, es wird versucht, alle Vokale nach vorne zu bringen und „groß“ zu formen. Schaut am besten selbst. In den drei folgenden Clips findet ihr alle Infos, die ihr braucht.

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So, damit sind wir am Ende meines Workshops angekommen. Ich hoffe, meine Tipps und Übungen konnten euch ein wenig weiterhelfen. Viel Spaß beim Training und bis demnächst

Schirin Al Mousa

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