Test
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09.10.2018

Praxis

Ich teste den Pyrit 112 Sub A im Club anstelle des dortigen Subwoofers. Die Bedienung ist unproblematisch. Nur um die Funktionen des DSP-Wahlschalters zu verstehen, bedarf es eines Blicks in die Bedienungsanleitung. Die Verarbeitung wirkt rundherum solide.

Eine Möglichkeit zur Phasendrehung bietet der Subwoofer nicht, was ich in Anbetracht des günstigen Preises verständlich finde. Auf der Suche nach dem Sweet-Spot bewege ich den Subwoofer. In das M20-Gewinde könnte eine Distanzstange für einen Mittelhochtöner geschraubt werden. Ich beginne mit einem geringen Input-Level und starte durch.

Der Klang

Getestet wird mit unterschiedlichen Soundvorlagen. Popmusik erhält eine dezente Betonung der unteren Frequenzen. Ich stelle den Volume-Regler so ein, dass der Subbass dem höhenlastigen Sound des Songs nur einen leichten Klangteppich bereitet und nicht künstlich hervortritt. Trotz nicht verstellbarer Trennfrequenz: Diese Bässe überzeugen schon mal. Dann kommt ein klassischer Rocksong zum Einsatz. Die Base erhält einen kraftvollen Punch. Der Tiefenklang ist erfreulich differenziert. Noch deutlicher wird dies bei einem A-Capella-Stück mit Bass. Die Wirkung ist äußerst angenehm druckvoll. Den Effekt des DSP-Wahlschalters kann ich nicht beurteilen, da mir die entsprechenden Tops nicht vorliegen. In Zusammenarbeit mit dem von mir verwendeten System wirken sich die Presets nicht hörbar aus. Zwischendurch vergleiche ich mit dem Klang ohne den Pyrit 112 A, kehre aber immer wieder schnell zur Variante mit dem Subwoofer zurück. Auch bei gehobener Lautstärke überzeugt er durch komplett verzerrungsfreie Verstärkung. Natürlich ist es Geschmackssache und vom Musikstil abhängig, wie stark ein Subbass mitspielen soll, aber für 200 mit Rockmusik zu versorgende Gäste reicht bereits ein einziger dieser Tieftöner. Möchte man den Subbass nur dezent vernehmen, so ist erwähnenswert, dass der Volume-Regler auch im unteren Bereich ganz Arbeit leistet. Die Tiefen ploppen nicht ab einem gewissen Schwellwert plump ins Geschehen, sondern lassen sich fein beimischen.

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