Test
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16.09.2020

Praxis

Es wird Zeit zu lauschen. Das Erste, was ich nach dem Einschalten vernehme, ist ein hörbares Grundrauschen. Dabei ist es egal, ob die Box via Akku oder Feststrom betrieben wird, selbst wenn alle Volume-Regler vollständig zugedreht sind. Bei einer Live-Veranstaltung dürfte das nicht weiter stören. Wer aber die MBA1 für leise Hintergrundmusik heranzieht (wie der Autor, als er diese Zeilen in die Tastatur hackt), kann sich mitunter gestört fühlen. 

Klanglich weiß der Speaker ansonsten zu überzeugen. Im „Musik-Mode“ spielt die Box ausgewogen, wenn auch ein wenig flach. Ein kleiner Schub über die Klangregelung und es tönt deutlich satter. Die beiden weiteren Modi tunen die Box für den Einsatz als Sprachbeschallung oder als Akustikgitarrenverstärker. Im „Sprach-Modus“ werden die Bässe und Low-Mids entschärft, während im „Gitarre-Modus“ noch ein wenig Höhen draufgepackt werden. Damit ist man je nach Verwendung schnell mit einem passenden Grundklang versorgt und kann direkt loslegen. Dank der Klangregelung produziert die Box auf Wunsch verhältnismäßig viel Bass, was für einen kleinen DJ-Job oder für eine Gartenparty ausreicht. Fährt man das volle Bass-Brett, geht das allerdings zu Lasten der Endlautstärke. Dabei ist die Box erstaunlich laut. Reserven sind also vorhanden und für den kleinen Gig oder für einen Straßenmusiker dürfte der Pegel allemal ausreichend sein.

Die Verwendung von Mikrofonen ist unkompliziert und die the box pro MBA1 bietet aus dem Stand eine ordentliche Sprachwiedergabe. Gewöhnungsbedürftig ist dagegen der Hall. Dieser entpuppt sich eher als eine Mischung aus Hall und Slapback-Echo. Einen Fußschalteranschluss, um den Effekt bei Ansagen ausschalten zu können, sucht man leider vergebens, daher würde ich ihn nur in einer homöopathischen Dosis hinzufügen. Dennoch ein Gewinn bei musikalischen Darbietungen.

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