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Test
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28.09.2015

Tama HP 30 Stage Master Single Bass Drum Pedal Test

Einzelfußmaschine

Back to Basics

Die Tama HP 30 Stage Master Einzelfußmaschine im bonedo Test. Einsteiger und Freunde leichten Reisegepäcks hat die japanische Firma Tama mit ihrem günstigsten Modell im Visier. In den letzten zwei Jahrzehnten hat man sich besonders mit den umfangreich ausgestatteten Iron Cobra Fußmaschinen einen Namen gemacht. Preislich und technisch sind diese Pedale in höheren Gefilden angesiedelt als unser Testmodell, trotzdem erkennt man die Verwandtschaft. Das liegt nicht nur am ähnlichen Trittplatten-Design, sondern auch an der charakteristischen Geometrie der Säulen sowie an der Form der Antriebseinheit. Damit enden die Gemeinsamkeiten allerdings auch schon, denn mit den luxuriösen Ausstattungsmerkmalen seiner größeren Brüder kann die HP 30 natürlich nicht aufwarten. Ob sie trotzdem eine überzeugende Vorstellung bietet, lest ihr in den folgenden Zeilen.

Details

Das HP 30 ist ein schlichtes, aber solide konstruiertes Pedal 

Schon der kleine Karton lässt es erahnen: auf eine Tasche oder gar ein Case muss der geneigte Trommler hier verzichten. Stattdessen fällt mir ein nacktes metallenes Gebilde namens Tama HP 30 entgegen. Nach dem Einhängen der Metallstangen in die dafür vorgesehen Löcher in den beiden Alusäulen nimmt es die Form einer schlichten, aber nicht uneleganten Fußmaschine an. Die Ausstattungsmerkmale sind schnell aufgezählt. Über zwei sich gegenseitig konternde  Kunststoffschrauben lässt sich die Federspannung verstellsicher justieren, mit einem – nicht im Lieferumfang enthaltenen – Stimmschlüssel können Trittplatten- und Beater-Winkel verändert werden. Dies ist jedoch nicht unabhängig voneinander möglich, möchte man also beispielsweise den Beater in der Ruhestellung näher am Fell haben, wird zugleich der Trittplattenwinkel flacher. Bei der Verbindung zwischen Trittplatte und Fersenteil setzt Tama auf eine verschraubte Steckachse, welche jedoch bei unserem Testexemplar nicht ganz spielfrei ist. In Kombination mit der einfachen Kette ergibt sich so eine leichte Horizontalbewegung der Trittplatte.

Beim Antrieb findet die von den Iron Cobra Modellen bekannte Power Glide Cam in leicht abgespeckter Form Verwendung, diese soll für eine Beschleunigung der Beater-Bewegung kurz vor dem Auftreffen auf dem Fell sorgen und somit maximalen „Wumms“ erzeugen. Für die Verbindung zwischen Pedal und Spannreifen ist ein einfacher, gänzlich ungepolsterter Klemmmechanismus verantwortlich, betätigt wird dieser mit einer Flügelschraube, welche sich unterhalb der Trittplatte befindet. Beim Schlägel handelt es sich um einen einfachen Beater mit Filzschlagfläche. Eine Möglichkeit, das Pedal auf dem Untergrund zu stabilisieren, wie beispielsweise Metalldornen oder eine Gummierung, sucht man vergebens. 

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