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16.09.2021

Superbooth 21: Sucofunk Beatmaker’s Sketchbook – Sampler selbst bauen

Mit dem Sucofunk Beatmaker’s Sketchbook könnt ihr euch einen Sampler mit Sequencer selbst bauen. Das DIY-Projekt basiert auf einem Teensy 4.1 mit Open-Source-Firmware und soll im Oktober erhältlich sein.

Sucofunk Beatmaker’s Sketchbook

Marc von Sucofunk verfolgt auf der Superbooth 21 eine Guerilla-Marketing-Strategie und verteilt Karten und Sticker, um auf sein Projekt aufmerksam zu machen. Hinter dem Beatmaker’s Sketchbook verbirgt sich ein kleiner Sampler mit Sequencer, den ihr euch selbst zusammenbauen könnt.

Das Ganze basiert auf einem Teensy 4.1 Microcontroller. Die Firmware ist vorinstalliert, sodass das Gerät ohne umständliche Programmierarbeit sofort funktionieren sollte (sofern man richtig gelötet hat). Da die Software open-source ist und der Quellcode frei verfügbar ist, kann man aber auch eigene Ideen umsetzen – die nötigen Programmierkenntnisse vorausgesetzt. Bisher enthält die Software einen Sampler und einen Sequencer; für die Zukunft ist auch ein Software-Synthesizer geplant.

Die Hardware bietet ein eingebautes Mikrofon und einen Line-Eingang zum Sampeln. Auch ein Paar Lautsprecher, ein Kopfhörerausgang und MIDI In/Out sind integriert. Bedient wird das kompakte Gerät über vier Encoder, 12 Buttons, einen Crossfader und ein Display. Hinzu kommen 24 Tasten zur Eingabe von Noten. Die Stromversorgung erfolgt über einen Akku, der über USB aufgeladen wird. Mobilem Beatmaking steht also nichts im Wege.

Sucofunk Beatmaker's Sketchbook

DIY-Kit

Laut Sucofunk ist das DIY-Projekt so ausgelegt, dass auch Lötanfänger damit zurechtkommen sollten. Offenbar werden alle komplexeren Bauteile einfach aufgesteckt. Ein einfacher Lötkolben soll für den Zusammenbau ausreichen.

Ob das abgebildete Gehäuse zum Kit dazugehört oder zumindest optional erhältlich sein wird, ist noch nicht ganz klar. Es wäre aber zu wünschen, denn die Optik stimmt auf jeden Fall, finde ich.

Preis und Verfügbarkeit

Der Website von Sucofunk ist zu entnehmen, dass der Bausatz ab Oktober 2021 auf Tindie erhältlich sein soll. Was genau im Kit enthalten sein wird und was es kosten wird, wissen wir derzeit leider noch nicht. Auch ein Demo fehlt bisher – was wirklich schade ist, denn das Projekt klingt auf jeden Fall sehr spannend.

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