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Test
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08.01.2013

Steinberg Cubase 7 Test

Sequencer-Software

Cubase im siebten Recording-Himmel?

Steinberg hat mit dem Update auf Cubase 7 nicht nur den Mixer von Grund auf neugestaltet, sondern bietet in der jüngsten Auflage seiner professionellen Software zur Musikproduktion einige kreative neue Features wie die Akkordspur, das Online-Recording-Tool VST Connect SE und viele weitere Detailverbesserungen für einen geschmeidigeren Workflow und gesteigerte Performance. Die massive Liste an Facts und Neuerungen auf der Steinberg-Website wirkt auf den ersten Blick höchst vielversprechend. Doch ist tatsächlich alles Gold was glänzt, oder erzählt uns der Hersteller in seiner Werbekampagne möglicherweise sogar Geschichten, die „Hinter den sieben Bergen bei den Sieben Zwergen“ spielen?

Der Gedanke, dass es sich bei den „Steinbergern“ um angegraute Märchenonkel handeln könnte, die pures Seemannsgarn spinnen, ist zugegebenermaßen ein wenig abwegig. Cubase hat eine inzwischen über zwanzig Jahre lange Entwicklung hinter sich, in der zum Teil echte Pionierarbeit geleistet wurde. So geht beispielsweise die VST-Schnittstelle (Virtual Studio Technology) zum Verwenden von virtuellen Effekten auf Steinbergs Konto, und auch die auf PCs angewandte ASIO-Audioarchitektur (Audio-Stream Input/Output), die es unter anderem ermöglicht, virtuelle Instrumente mit geringer Latenz zu spielen. Wird dieser Test also von einem standesgemäßen Happy End gekrönt und kann Cubase sich auch in der verflixten siebten Runde mit einigen echten Highlights brüsten? Oder wird sich am Schluss möglicherweise sogar die böse Königin mit ihrem angebissenen Apfel triumphierend ins Fäustchen lachen? Dies werden wir versuchen auf den nächsten Seiten herauszufinden. Fest steht: Wir beginnen den Artikel nicht mit einem „Es war einmal…“ sondern halten uns an die harten Fakten.

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