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Test
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27.01.2017

Spectrasonics Keyscape Test

Vintage Keyboard Library

Mehr geht (fast) nicht

Und plötzlich war es da: Mit einem Paukenschlag veröffentlichten Spectrasonics im September 2016 ihre neue Vintage-Keyboard-Collection mit dem Namen Keyscape. In den vergangenen Jahren hatte sich die Firma Spectrasonics bereits mit dem Synth-Plugin „Omnisphere“ und der Bass-Library Trilian einen Namen gemacht. Wir wollen schauen, ob Keyscape da mithalten kann!

Es geht also mal wieder darum, alte Instrumente nachzubilden. „Alter Tobak“ sagt ihr jetzt? Sicher! Das wurde oft probiert. Allerdings nicht in der Hülle und Fülle, wie es Spectrasonics nun mit Keyscape gemacht hat. Ein Blick unter die Haube lässt Keyboarder-Herzen höher schlagen.

Details

Die Specs sind beeindruckend: Keyscape kommt mit 36 unterschiedlichen Instrumenten, teilweise mit bis zu 32 Velocity-Layern gesampelt, angeordnet in über 500 Patches. Keyscape basiert auf derselben STEAM-Engine wie auch Omnisphere. Wie schon bei Trilian erlaubt dies die nahtlose Integration von Keyscape in Omnisphere – dazu später mehr.

Neben den typischen Vintage-Keyboards wie Rhodes und Wurlitzer sind auch ein C7 Yamaha Flügel sowie zwei Klaviere vertreten. Auch im digitalen Bereich hat sich Spectrasonics mit den Roland-Instrumenten MKS-20, JD-800 und MK-80 ausgetobt. Darüber hinaus bietet Keyscape Hybrid-Duo-Presets, in denen zwei Instrumente miteinander kombiniert werden. Dass das Gesamtpaket mit hochwertigen Effekten und Ampsimulation abgerundet wird, versteht sich da quasi fast von selbst. 

Installation

Die Installation von Keyscape geht einfach von der Hand. Man hat dabei die Wahl zwischen einem Full-Install und einer Lite-Version, in der von den 36 Instrumenten lediglich acht installiert werden. Die komplette Installation nimmt ca. 80GB in Anspruch, die Lite-Version begnügt sich mit 30GB. Damit sollte auch klar sein, dass es sich hier um eine äußerst umfangreiche Sample-Library handelt und kein Plugin, welches auf den Physical-Modelling-Zug aufspringt. Wie schon Omnisphere ist Keyscape ein echtes Schwergewicht, was den Speicherplatz anbelangt. Aber Speicherplatz ist in diesen Tagen günstig und die Prozessoren schnell genug, um solche Datengrößen zügig zu handeln. Hat man diesen Berg an Daten auf die Festplatte geschafft, muss das Plugin noch autorisiert werden und dann kann es losgehen.

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