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Test
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26.07.2013

Praxis

Das Testinstrument kann mit einem massiven Snare-Sound erzeugen. Die Spannung der Saiten, die für das Snare-Teppich-Rascheln sorgen, kann mit einem Inbusschlüssel verändert werden, was den Sound der Kiste variabel macht. Außerdem werden die Saiten mittels eines Spannsystems gegen die Innenseite der Spielfläche gedrückt, so dass ein trockener, crisper Sound entsteht. Open Tones und Slaps setzen sich durch den druckvollen und höhenreichen Klangcharakter deutlich vom warmen und tief klingenden Bass ab. Sogenannte Clap Corners ermöglichen weitere Soundoptionen und lassen einen für Cajons ungewöhnlich attackreichen Snare-Sound erklingen. Die zweite Spielfläche kommt gänzlich ohne Saiten und Schrauben aus und erzeugt somit einen klaren Holzsound, der perfekt als Conga-Ersatz fungieren kann. Auch hier ergeben Open Tones, Slaps und Bass eine ausgewogene Mischung, weshalb die Cajon in vielen verschiedenen Stilistiken eingesetzt werden kann.

Achtung beim Kauf: Leicht zu verwechseln sind die Cajon-Modelle mit der Bezeichnung CAJS LN und der Bezeichnung CAJS L. Letztere hat eine Wartungsklappe im Boden, welche beim Testmodell nicht vorhanden ist. Des Weiteren gibt es nur eine Spielfläche, da sich auf der gegenüberliegenden Seite das Schallloch im Form des Sonor Logos befindet.

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