Test
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31.07.2018

Praxis

Der Phantom 3R Hybrid wird mit bereits eingesetztem Leuchtmittel geliefert. Schnell ist er aufgestellt, DMX und Strom verkabelt, dann geht’s auch schon los: Der Testkandidat fährt hoch. Der Lüfter ist leise zu vernehmen. Betrieben werden kann der Moving-Head im Standalone-Modus, als Master und Slave oder DMX-gesteuert. Beim DMX-Betrieb kann man zwischen dem 14- und dem 19-Kanal-Modus wählen. Ich entscheide mich für die umfangreichere Variante.

Pan, Tilt und Farben

Eine Pan-Bewegung ist bis max. 540°möglich, Tilt bis 270°. Es gibt diverse Strobe-Modi. Dabei macht sich der Shutter jedoch durch ein Flattergeräusch bemerkbar. Bei einem einzelnen Scheinwerfer stört das eher wenig. Werden aber mehrere Hybriden verwendet, könnte es je nach Einsatzzweck problematisch werden. Das Farbrad bietet 12 Farben, darunter auch Pastelltöne und Weiß.

Gobos, Prismen und der Washlight-Effekt

Zwei Goboräder sind verwendbar. Das erste mit 16 Gobos ist statisch, das zweite mit acht Gobos hat Rotations- und Shake-Effekte. Des Weiteren sind zwei Prismen im Einsatz. Eines kann kreisförmig, das andere linear rotieren. Nach Fokus und Zoom komme ich zum Frostfilter, der den versprochenen Washlight-Effekt bewirkt.

Blackouts für Szenenwechsel

Praktischerweise ist ein Blackout während der Pan-/Tilt-Bewegungen möglich, ebenso während der Farb- und Gobo-Wechsel. Pan-/Tilt-Bereiche können ausgewählt werden. Auch eine umgekehrte Pan-/Tilt-Bewegung wird geboten. Schließlich gibt es noch automatisierte Programme. Die Bewegungen sind fließend, unabhängig von der Geschwindigkeit.

Menüführung

Bevorzugt man die Bedienung am Scheinwerfer selbst, so kann ich einen Blick ins Benutzerhandbuch empfehlen. Meines Erachtens ist dieser Part dort erfreulich übersichtlich gestaltet. Die auf dem Display verwendeten Piktogramme und das dortige Layout werden aufgegriffen und nicht in eine bloße Tabelle überführt. So erkennt man schnell das Passende wieder. Erfolgt 35 Sekunden lang keine Eingabe mit den Menü-Tasten, erlischt das Display. Durch Tippen einer beliebigen Taste leuchtet es wieder. Auch ohne Lichtpult stehen neben manuell auswählbaren Einstellungen Autorun- und Sound-to-Light-Programme zur Auswahl.

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