Hersteller_SE_Electronics
Test
2
04.03.2014

Fazit
(5 / 5)

Die sE Electronics RN17 können im tontechnischen Betrieb hervorragende Dienste leisten. Zwar werden ihre Klangeigenschaften nicht immer und in jeder Situation gewünscht und angebracht sein, aber dort, wo Signale schon vom Mikrofon ein wenig edlen Charakter und Prägnanz mit auf den Weg bekommen sollen, können die Rupert-Neve-Mikrofone genau richtig sein und dafür sorgen, dass höchstpräzise, chirurgische Kleinmembraner nach dem Shoot-Out wieder zurück in den Mikrofonschrank wandern. Dass der Aufwand betrieben wird, den Mikrofonen einen speziellen Übertrager zu bescheren und den RN17 damit ein etwas verschrobenes Äußeres zu bescheren, macht sich durchaus bezahlt. Stichwort „bezahlt“: Angesichts der Leistung ist der zugegebenermaßen nicht gerade geringe Preis durchaus gerechtfertigt.

  • Pro
  • verhaltener, aber veredelnder Neve-Charakter
  • Dynamik
  • Ausstattung
  • Contra
  • -
  • Spezifikationen
  • Empfängerprinzip: Druckgradientenempfänger (DE-Kapseln optional)
  • Richtcharakteristik: Niere (andere Kapseln optional)
  • Wandlerprinzip: Kondensator
  • Betriebsspannung: 48 V Phantomspeisung
  • Frequenzgang: 20 Hz - 20 kHz
  • Übertragungsfaktor: 6 mV/Pa
  • THD+N: 18 dB(A-bewertet)
  • maximaler Schalldruckpegel: 150 dB SPL (0,5% THD+N)
  • Preis RN17 (Stereoset mit Nierenkapseln): € 1902,- (UVP)
  • Preis Kapselset (je 2x Niere mit Hochpassfilterung, Hyperniere, Kugel, Acht): € 2854,- (UVP)
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