Test
2
26.06.2019

Fazit
(4.5 / 5)

Um die Überschrift aufzugreifen: Nein, die neuen Rode TF-5 sind keine etwas edleren NT-5 zum Wucherpreis. Ob sie das Zeug zum neuen Standard in der Oberklasse haben, muss sich natürlich erst erweisen. Im Test geben sie jedenfalls ein wirklich hervorragendes Bild ab und überzeugen nicht nur mit sehr guter Verarbeitung und kompletter Ausstattung, sondern vor allem mit mächtig gutem Sound. Straff und schnell packen sie die Transienten und bilden das Gespielte über den gesamten relevanten Frequenzbereich klar und druckvoll ab. Dabei gehen sie präzise und dennoch warm zu Werke, seitlich einfallender Schall verschmiert dabei nicht und trägt damit zu einem sehr gut gestaffelten Klangbild bei. Knappe 1500 Euro sind natürlich nicht gerade wenig, in ihrer Klasse können sie sich dennoch mühelos behaupten. Ob es nun an Tony Faulkner, den geringen Fertigungstoleranzen oder dem goldenen Einstecktuch des Rode-Firmenbosses liegt, ist kaum zu beziffern, eine Empfehlung zum Anchecken haben sich die australischen Edelmikros absolut verdient. 

  • Pro
  • hervorragender, homogener Gesamtklang
  • sehr geringe Off-Axis-Verfärbungen
  • schnelle Transientenwiedergabe
  • einwandfreieVerarbeitung
  • komplette Ausstattung mit hochwertiger Stereoschiene
  • Contra
  • -
  • Features und Spezifikationen
  • Hersteller: Rode
  • Bezeichnung: TF-5
  • Wandlerprinzip: Kondensator, extern polarisiert
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Impedanz (Output): 63 Ohm
  • Frequenzgang: 20–20000 Hertz
  • Finish: schwarz lackiert
  • Ausgang: XLR
  • Abmessungen: 9,9 x 2,0 cm
  • Zubehör: Stereoschiene, zwei Halterungen, zwei EU-Verkleinerungsgewinde, zwei Windschütze, Booklet mit Spezifikationen
  • Herkunftsland: Australien
  • Preis (Stereopaar): € 1416,– (Straßenpreis am 25.6.2019)
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